Rückblick 2015: Die CDU ist der Verlierer

Eine „Spaßtruppe“ aus Berlin sprengte den letzten Wahlkampftag in Blankenese. Am Sonnabend vor der Wahl veranstaltete sie mitten zwischen den Kandidaten der Parteien ein lautstarkes Politik-Bashing - bis ein Anwohner die Polizei rief. Polizeisprecherin Karina Sadowsky: „Die Gruppe hat erklärt, sie produziere ein Theaterstück, das Ende März uraufgeführt werden soll, und in Blankenese sollten die Reaktionen der Bürger getestet werden.“ (Foto: ch)

Bürgerschaftswahl in den Elbvororten: Viele Wähler und vertraute Gesichter

Elbvororte – Traditionell pflichtbewusst. Die Wahlbeteiligung in den Elbvororten zur Hamburger Bürgerschaft im Februar lag mit 60,3 Prozent über dem Hamburger Schnitt (56,6 Prozent). Vor vier Jahren allerdings waren es noch 62,4 Prozent.
Die SPD hat mit 44,3 Prozent 1,3 Prozentpunkte verloren. Spitzenreiter mit 7,9 Prozent Verlust ist die CDU (18,9 Prozent). Linke, FDP und Grüne haben einen Zuwachs von ein bis zwei Prozent. Die Linke erreicht 5,5 Prozent, FDP liegt bei 12,5 Prozent, die Grünen bei zehn Prozent. Die AfD erhält in den Elbvororten sechs Prozent.

Walter Scheuerl (parteilos) schafft es nicht

Erneut ziehen Frank Schmitt und Anne Krischok (beide SPD) in die Bürgerschaft. Diesmal vertritt nur eine Person aus der CDU die Elbvororte: Karin Prien ist wieder dabei, Wolfhard Ploog nicht. Die FDP in den Elbvororten wird in der Bürgerschaft erneut von Katja Suding vertreten, die Grünen von Filiz Demirel. Der parteilose Walter Scheuerl schafft es diesmal nicht.
Dafür zieht ein neuer Kandidat aus den Elbvororten über die Landesliste ins Rathaus ein: Bernd Baumann von der AfD.
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