Roller-Girls lassen sich nichts bieten

Sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist Alltag. Kein Silvesterknaller. (Foto: pr)

Die Harbor Girls des FC St. Pauli unterstützen den Hamburger Frauennotruf

Horst Baumann, St. Pauli – Am vergangenen Donnerstag wurden die neuen Plakate des Hamburger Frauennotrufs im Uebel & Gefaehrlich vorgestellt. „Das ist mein Arsch. Keine Einladung.“ Dieses drastische Statement prangt auf einem der drei Motive, die mit den Harbor Girls des FC St. Pauli entstanden sind. Die Rollerderby Mannschaft spielt in der Bundesliga, zu den Heimspielen in die Halle an der Budapesterstraße kommen viele Fans.
„Wir waren spontan begeistert von dem Auftreten und der kreativen SelbstInszenierung der Harbor Girls! Der Spaßfaktor und das Kämpferische haben uns angesprochen. Wir möchten dieses toughe Rollenbild, das auch im Jahr 2016 immer noch oft irritiert oder sogar aneckt und leider eben nicht selbstverständlich ist, gerne vielen Menschen und vor allem Frauen und Mädchen präsentieren“, sagt Sibylle Ruschmeier vom Frauennotruf, der jetzt sein 36-jähriges Bestehen feierte.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Notruf und Sportlerinnen fand im Herbst auf beiden Seiten sofort einstimmige Zustimmung. Auf der Suche nach Motiven wurden die Teams vom Fotografen und begeisterten Rollerderby Fan Stefan Groenveld begleitet, der die Ideen fotografisch festhielt. Auch Texte und Gestaltung entstanden in Eigenregie.
Die Plakate werden vier Wochen lang unter anderem in U- und S-Bahnhöfen zu sehen sein.

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