Rissen wird zur Kunstmeile

Die Künstlerin Bibi Gündisch und Organisatorin der Rissen-Art freut sich auf die Eröffnung der Ausstellung am 6. April. (Foto: pr)

Die Wedeler Landstraße verwandelt sich für zwei Wochen in eine Freiluft-Galerie

Rissen – Wer ab Mittwochabend, 6. April, im Ortskern von Rissen unterwegs ist, kann nicht nur gut shoppen, sondern auch bis Montag, 25. April, kostenlos zeitgenössische Kunst genießen:  32 Künstler und die Klasse 6c der Stadtteilschule (STS) Rissen werden in den Schaufenstern der örtlichen Geschäfte ihre Werke zum Thema „Blau – Kunst aus dem Koffer“ ausstellen.
Eröffnet wird die elfte Rissen- Art am Mittwoch, 6. April, um 18.30 Uhr von Bezirksamtsleiterin Liane Melzer in der Haspa-Filiale, Wedeler Landstraße 41. Zur Eröffnung und während der gesamten Kunstaktion werden hier 16 Staffeleien und sechs Koffer mit Bildern stehen, die an das Motto der Kunstmeile erinnern.
Das Spektrum der Freiluft-Galerie ist breit gefächert: Es reicht von Bildern und Grafiken über Fotografien bis hin zu Skulpturen. So können in der Buchhandlung Kötz und Buchenau beispielsweise Gemälde der örtlichen Kunstschaffenden Bibi Gündisch betrachtet werden. Sie organisierte die „Rissen-Art“ bereits zum neunten Mal.
In diesem Jahr erstmals dabei: die Klasse 6c. Sie wird ihre Werke bei Classico Due ausstellen. Was die jungen Künstler zeigen, das wird noch nicht verraten. Was auf die Ohren gibt es am Mittwoch, 13. April: Dann wird Schauspielerin Kornelia Kirwald um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Kötz und Buchenau Texte lesen, die sich mit der Farbe Blau beschäftigen.
Wer sehen möchte, wie Bibi Gündisch arbeitet, kann sie in am dritten Wochenende im April (16./17. April) in ihrem Atelier Achter Lüttmoor 35 besuchen. Ebenfalls öffnen Marcus Steffen (Sonntag, 24. April, Gernotstraße 7) und Angelika Kahl (Sonnabend, 9. April, Tinsdaler Kirchenweg 238c) ihre Werkstätten.
Die Rissen-Art ist bereits weit über die Grenzen des Elbdorfes hinaus bekannt. „Ich habe schon Anfragen von Kunstschaffenden aus Eppendorf bekommen, die hier bei der Rissen-Art mitmachen wollten. Doch ich musste ablehnen. Sonst wäre es ja keine Ausstellung örtlicher Künstler mehr“, sagt Gündisch.
Flyer, welche Künstler wo ausstellen, liegen in den Geschäften, bei Ärzten und
Banken aus.
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