Neuer Belag für die „Strese“

Blick auf die Bahrenfelder Chaussee in Richtung Westen: Gleichzeitig mit der Straßenerneuerung werden auch Busspuren, Fahrradwege und Bürgersteige neu verlegt. Simulation: Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein
Hamburg: Bahrenfelder Chaussee |

Straßensanierung soll bis August andauern – Verkehrschaos befürchtet.

Von Christopher von Savigny. Autofahrer und Anwohner im Hamburger Westen müssen sich in den nächsten fünf Monaten auf Staus und Baulärm einstellen: Die Stresemannstraße, die Bahrenfelder und die Luruper Chaussee sowie die Luruper Hauptstraße werden bis zum Sommer auf einer Länge von insgesamt vier Kilometern erneuert.

Fahrbahn stark abgenutzt – es muss was passieren

Für Autofahrer wird es Umleitungsempfehlungen geben. Die Kosten für die vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) durchgeführten Bauarbeiten liegen bei elf Millionen Euro.
Hintergrund für die geplante Sanierung einer der wichtigsten Verkehrsachsen im Hamburger Westen ist die stark abgenutzte Fahrbahn: Etwa 65.000 Quadratmeter Straßendecke müssen mit einer Erneuerung der oberen Schichten saniert beziehungsweise grundinstandgesetzt werden. Darüber hinaus verlegt der LSBG in Teilbereichen neue Rad- und Gehwege. Rund zwei Kilometer Radweg werden saniert, außerdem werden auf einer Länge von 3,3 Kilometern Radfahrstreifen mit 1,60 Meter Breite angelegt. Laut Planung bleibt die Anzahl der Fahrspuren grundsätzlich erhalten. Eine Ausnahme bildet die Einmündung Von-Sauer-Straße, an der Platz für eine zusätzliche Bussonderspur eingerichtet wird. Die Bauarbeiten beginnen mit den Hamburger Frühjahrsferien am Montag, 7. März, und laufen bis August.
Die betroffene Strecke reicht von der Bahnbrücke an der Plöner Straße (Altona) bis zur Einmündung Achtern Styg (Lurup). Um die zu erwartenden Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten, hat der LSBG das Gesamtprojekt in zehn Bauabschnitte eingeteilt. Stadteinwärts wird der Durchgangsverkehr über die Ebertallee, den Osdorfer Weg und die Von-Sauer-Straße umgeleitet, stadtauswärts durch das Gewerbegebiet über die Plöner Straße, Leunastraße und den Bornkampsweg. Innerhalb der Baustrecke gilt jeweils eine Einbahnstraßenregelung.
Kritik an der geplanten Baumaßnahme kommt vom Bürgerverein Bahrenfeld: „Die ausgewiesenen Umleitungen sind bereits jetzt Schleichwege und Nebenstrecken, die bis aufs Äußerste belastet sind“, sagt der Vereinsvorsitzende Hans-Werner Fitz. Für eine Sanierung zu diesem Zeitpunkt sieht Fitz keine Notwendigkeit: „Damit hätte man auch warten können, bis der Ausbau der A7 abgeschlossen ist.“
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