Mit Elefantenhaut gegen Sprayer

Kein Tag hält bislang auf dieser Elefantenhaut. Foto: smith

Graffiti haben am S-Bahnhof Sternschanze keine Chance

Chad Smith, Sternschanze

Am Bahnhof Sternschanze hält sich kein Grafitto lange: Die gesamte Unterführung, die den Schanzenpark mit dem Karolinenviertel verbindet, ist mit einem graffitiabweisenden Material überzogen.
Auch wenn also der Großteil der Wände im Schanzenviertel mit Graffiti bedeckt bleibt, mit dieser Wand setzt Altona ein Zeichen an die Sprayer. „Ja, es ist richtig, diese neue Unterführung wird nach Feststellen von Graffitis, Tags oder Schmierereien gereinigt“, sagt Martin Roehl, Sprecher des Bezirksamtes Altona.
Die Wand verläuft parallel zu einer Rampe, die in die Unterführung mündet. Seit ihrer Fertigstellung im letzten Jahr wurde die Wand ungefähr zehn Mal besprüht.
Wie auch immer, die Graffiti werden für gewöhnlich ein paar Tage, nachdem sie aufgetaucht sind, von den Wänden entfernt.
Das funktioniert, weil die Wand und die Unterführung mit einer Substanz, die „Elefantenhaut“ genannt wird, überzogen sind. Dieses Material hindert das Spray daran tief in Oberflächen einzudringen, so dass lediglich warmes Seifenwasser zur Entfernung benötigt wird.
Auf die Frage, ob Altona auch weiterhin vorhat diese Wand immer wieder zu reinigen, antwortet Roehl lapidar: „In die Zukunft kann ich nicht schauen.“
Graffiti stellen seit einigen Jahren ein großes Problem in Hamburg dar. Allein die Sternschanze hat so viele von ihnen, dass einige Findige inzwischen sogar „Street-art-tours“ durch das Viertel anbieten.
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