LAUSCHANGRIFF - ein Abhörspiel ab 29.9. im LICHTHOF

Wann? 29.09.2011 20:00 Uhr bis 02.10.2011 21:00 Uhr

Wo? LICHTHOF Theater, Mendelssohnstraße 15, 22761 Hamburg DE
Hamburg: LICHTHOF Theater | LAUSCHANGRIFF
Nach Motiven des Films DER DIALOG von Francis Ford Coppola

Harry Caul ist Abhörspezialist. Er versucht, einer undurchsichtigen Intrige, die er hinter einem Auftrag vermutet, auf den Grund zu gehen. Durch seine unvorsichtige Recherche wird er prompt zum Mitwisser eines geplanten Mordes, den er nicht verhindern kann. Oder macht er ihn erst möglich? Wissen ist Beteiligung – keine Überwachung findet im Vakuum statt. Harry Caul gerät in einen tiefen moralischen Konflikt.

Doch diese Kriminalgeschichte ist nur ein Kommentar zu dem, was tatsächlich geschieht: Die Zuschauer werden in die Rolle des heimlichen Beobachters versetzt. Die Situationen sind nur halb ersichtlich. Vieles wird der Ahnung und der subjektiven Fantasie überlassen. Jeder wird andere Zusammenhänge erkennen und Schlussfolgerungen ziehen. Das Publikum testet seine Abhörkompetenzen am beobachteten Bühnengeschehen und erfährt, was es heißt, sich ins Spannungsfeld zwischen dem Recht auf Privatsphäre und dem gesellschaftlichen Sicherheitsbedürfnis zu begeben.

Nach seinem großen Erfolg HUNDSTAGE, setzt sich Vierhuff erneut analytisch und hautnah mit dem ambivalenten Abhängigkeitsverhältnis zwischen Bühne und Tribüne, Schau und Schauen auseinander.

Mit Oliver Dressel, Karen Köhler, Stephan Möller-Titel und Christopher Weiß

Regie und Konzept Gero Vierhuff
Musik Sebastian Kunas
Dramaturgie Nora-Henriette Friedel
Ausstattung Marcel Weinand
Licht Sönke C. Herm

URAUFFÜHRUNG
Do, 29. September 2011 Sa, 1. Oktober So, 2. Oktober
Vorstellungsbeginn 20:15 Uhr, sonntags 19:00 Uhr

Karten: €15,-/10,- (ermäßigt)
Reservierung unter 040/85 50 08 40 und www.lichthof-hamburg.de
Vorverkauf: www.lichthof-hamburg.de und www.comfortticket.de
Mendelssohnstraße 15 B, 22761 HH
www.lichthof-hamburg.de

Eine Produktion von vierhuff theaterproduktionen in Kooperation mit LICHTHOF.

Gefördert vom Land Niedersachsen, der Stiftung Niedersachsen und der Rusch-Stiftung.
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