Kunst zur Fastenzeit

„Der Tod und das Mädchen“ ist im Gemeindehaus zu sehen. (Foto: pr)

Ausstellung der Totentanz-Malereien von Ute Klapschuweit

Langner/Istel, Blankenese – Für die Künstlerin Ute Klapschuweit steht der Totentanz für die Vergänglichkeit, die Endlichkeit des Lebens. Ein Thema, das sie auch als Museums-Pädagogin der Hamburger Kunsthalle immer wieder trifft, wenn sie beispielsweise die Sinnbilder des Todes in verwelkten Blumen eines barocken Stilllebens entdeckt. Ihre Herangehensweise an das Thema zeigt sie vom heutigen Aschermittwoch, 10. Februar, bis zum Gründonnerstag, 24. März, im Gemeindehaus der Blankeneser Kirchengemeinde, Mühlenberger Weg 64 a.
Mit einem Tuschpinsel schafft die Künstlerin Paare, die in schwebender Leichtigkeit tanzen und doch schon auf der Schwelle des Todes stehen. Ein Sinnbild für unser aller Leben. Christen gedenken in den 40 Fastentagen vor Ostern ihrer eigenen Sterblichkeit. Dass mit dem Ende des irdischen Daseins nicht alles vorbei ist, feiern sie dann an Ostern: Jesus, der gekreuzigt wurde, ist auferstanden. Er überwand Schmerz, Trauer, Tod .
Zur Eröffnung der Ausstellung am heutigen Mittwoch spricht Kunsthistoriker Thomas Sello um 20 Uhr. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Missunde-Duo.
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