Kunst mit der 42

Wir erinnern uns: Handtücher spielen in dem intergalaktischen Roadmovie von Douglas Adams eine besondere Rolle - hier auf einer Leine über die Straße gehängt. Eine künstlerische Botschaft? Foto: pr

Kottwitzkeller: Am 9. und 10. September erforschen
30 Künstler das Universum der Fragen

Gaby Pöpleu, Hoheluft-West
Spätestens seit Douglas Adams’ Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ wissen wir: 42 ist die Antwort. Aber wie war noch gleich die Frage? Das wollen rund 30 Künstler und Künstlergruppen beim 22. „Kottwitzkeller“ am Sonnabend und Sonntag, 9. und 10. September herausfinden – eine wunderbare Gelegenheit für Zahlenmystiker, Selbsterforscher, Hobbyastronomen und andere Kreative, passende Fragen zur Antwort zu finden.An neun Orten in der Kottwitzstraße, in Wohnungen, Gärten, Hinterhöfen und Kellern, zeigen Künstler, was ihnen zur 42 einfällt: Barbara Schirmer stellt ein „Assel-Orakel“ in 42 Sekunden vor, ein galaktisches Mobile von T.E.N.A.42 sieht die Zahl eher universell, gelbe Handtücher auf einer Leine über die Kottwitzstraße gehängt (Loorbeer) erinnern an dieses nützliche Utensil aus dem Adams-Roman.
Fotos, Installationen,
Aktionen, Theater
Die Gruppe 147 stellt eine direkte Telefonverbindung mit dem Universum her, die „Initiative Wirsprechenfotografisch“ bleibt dagegen gegenständlich-konkret und präsentiert Fotos und Texte von jungen Geflüchteten aus Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen.
Erotisch wird es für 42 Stunden im Liebes-Mobil von Tankred Tabbert, so jugendfrei wie die eindeutige Zeichnungen von Sven Brauer. Am Sonntag verleiht das Publikum seinen Preis, die „Goldene 42“. An beiden Tagen werden Führungen durch das kreative Sortiment angeboten. Der Eintritt ist frei.
❱ Kottwitzkeller, Kottwitzstraße, sa 15 bis 21 Uhr,
so 11 bis 16 Uhr

❱❱ www.kottwitzkeller.de
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