Kandidaten für den Aufstieg

Bundesliga-Absteiger Großflottbek mit Marius Müller (r.) hat sein Auftaktspiel mit etwas Mühe gewonnen. (Foto: dha)

Hockey 2. Bundesliga: Drei Teams aus den Elbvororten dabei – alle wollen aufsteigen

Jens Beeskow, Elbvororte – Am vergangenen Wochenende hat die Hallenhockey-Saison in der 2. Bundesliga der Herren begonnen. Mit dabei waren gleich drei Teams aus den Elbvororten, die allesamt zu den Mitfavoriten auf den Aufstieg ins deutsche Oberhaus zählen. Das erste Spielwochenende mit einem abgespeckten Programm hat allerdings auch schon die erste Überraschung gebracht.
Einer Umfrage unter den Nord-Kontrahenten zufolge geht wohl Liga-Neuling Hamburger Polo Club mit den besten Chancen auf den erneuten Durchmarsch in die Saison. Diese Rolle nimmt Spielertrainer Matthias Witthaus dann auch an. „Wir wollen nicht so tun, als ob wir nur die Klasse halten wollten. Wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken und wollen das Maximale erreichen.“
Fehlen werden in der ersten Saisonhälfte zwei der drei jungen Österreicher. Leon Thörnblom und Franz Lindengrün spielen bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Indien und stoßen erst im Januar zum Kader.
In eigener Halle unterlag das Team von Trainer Kai Britze (THK Rissen) überraschend deutlich mit 3:8 gegen Hannover. Dabei hatte der Coach einen Auftaktsieg in der wichtigen Partie gefordert. Jetzt muss man sich schnell neu orientieren, um dann am kommenden Wochenende in Hannover Revanche nehmen zu können.

Heiße Derbys im Hamburger Westen

Als Absteiger aus der 1. Bundesliga zählt der Großflottbeker THGC als dritter Elbvororte-Klub quasi automatisch zu den Teams, die als Aufstiegsfavoriten gehandelt werden. Dort steht mit Fabian Rozwadowski ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Der 34-Jährige war aus dem pfälzischen Frankenthal an die Elbe gewechselt. In der Vorbereitung hat man unter anderem gegen Erstliga-Teams aus Berlin, Hannover und Hamburg gewonnen, aber gegen die Liga-Konkurrenz aus dem Hamburger Westen verloren. „Das relativiert das alles etwas, aber insgesamt haben wir gesehen, dass wir in puncto Passtempo und körperliche Härte mithalten können.“
Mit dem knappen 4:3 zum Auftakt gegen den Marienthaler THC, den Rozwadowski eigentlich nicht mit dazu zählte, ist eine erste Standortbestimmung bereits geschehen. Ansonsten hat der GTHGC einen sehr ausgeglichenen Kader. Sechs A-Jugendliche können sich Hoffnungen auf Einsatzzeit machen. Wenn es mit dem Wiederaufstieg nicht klappen sollte, so Rozwadowski, sei es auch kein Beinbruch.
Worauf sich die Hockeyfans aber freuen können, und da ist sich der neue GTHGC-Coach mit seinen beiden Kollegen einig, sind richtig heiße Derbies im Hamburger Westen.
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