Jetzt gibts als nächstes ein Klassenhaus

Die Achtklässlerinnen Lea, Mette und Athina bekommen von ihrem Schulleiter Mathias Morgenroth-Marwedel (v.l.) die Baustelle erklärt. (Foto: put)

Stadtteilschule Blankenese: Insgesamt werden knapp 13 Millionen Euro verbaut

N. Puttfarken, Blankenese - Ein blauer Kran ragt steil in den grauen Himmel über der Baustelle der Stadtteilschule Blankenese. Schuldirektor Mathias Morgenroth-Marwedel steht – mit flatternden Rockschößen – zwischen Containern und aus Betonfundamenten ragenden Stahlstreben und erläutert drei Schülerinnen der achten Klassen, was hier gebaut wird.
Das wird entstehen: ein neues Klassenhaus mit Bibliothek, einer neuen Mensa sowie Fachräumen für den Schwerpunkt „Ästhetische Bildung“. Zusammen mit der bereits im Sommer fertiggestellten modernen Mehrzweckhalle werden hier bis zum Schuljahr 2017/18 12,963 Millionen Euro an der Frahmstraße 15 verbaut.

Es gibt ein „Lerndorf“ auf dem Schulgelände

Die Baumaßnahmen sind notwendig. Schulleiter Morgenroth-Marwedel: „Das Schulgebäude war ursprünglich für 800 Kinder konzipiert, inzwischen werden hier 1.200 Schüler unterrichtet.“ Trotzdem hat die Behörde die schon lange beantragte Finanzierungszusage erst erteilt, nachdem festgestellt wurde, dass sich in den alten Klassenräumen gesundheitsgefährdender Schimmel ausgebreitet hatte.
Die maroden Gebäude sind nun abgerissen worden. Aus Containerblöcken wurde während der Bauzeit das so genannte „Lerndorf“ errichtet. So muss kein Unterricht vom Schulgelände ausgelagert werden und die Kinder müssen das Gelände nicht verlassen.
Der für die neuen Räumen vorgesehene Unterricht „Ästhetische Bildung“ umfasst die Fächer Kunst, Musik und Theater. Das ist ein Schwerpunkt der Stadtteilschule Blankenese. Schon jetzt finden regelmäßig Kunstausstellungen und Theateraufführungen statt.
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