Jetzt bin ich Unternehmer!

Das Motto steht in großen Neonletter an der Wand des Alsterpontons: Ich bin der Boss! (Foto: pr)

Verein Futurepreneur bietet 30 Schülern die Chance, sich in den Ferien als Geschäftsinhaber auszuprobieren

Hamburg-West – In der Sonne sitzen, Kaffee trinken, sich langweilen und abends nett ausgehen – ist das Leben als Geschäftsmann oder Geschäftsfrau wirklich so? Das können 30 Schüler als Sommerunternehmer beim Projekt Futurepreneur ausprobieren. Nur schnell müssen sie sein: Das Projekt startet bereits am Montag, 25. Juli.
Egal ob als Webprogrammierer, Fahrrad-Reinigungsservice, Image-Filmer, Sachenmacher, Besitzer eines Szenecafés, Hundesitter oder Künstler – Jugendliche können Geschäftsideen entwickeln und sich im eigenen Unternehmen ausprobieren.
Aber was lässt sich überhaupt als Dienstleistung verkaufen? Unter professioneller Anleitung entwickeln die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren während einer gemeinsamen Kick-off-Woche von Montag, 25. Juli, bis Freitag, 29. Juli, 016, jeweils 12 bis 18 Uhr im Sprach- und Bewegungszentrum Wilhelmsburg. Und Geld gibt´s auch: Für ihr Business erhalten die Sommerunternehmer bis zu 100 Euro Startkapital, über das sie Buch führen. Geht das Geschäft in die Grütze, werden die Verluste vom Verein aufgefangen, und es wird geschaut, warum der Laden Verlust gemacht hat.

Zum Abschluss gibt es ein Diplom der Handelskammer

Und dann geht es bis 30. August ab in die Geschäftswelt: Angebote müssen gemacht, Leute für das Geschäft interessiert und immer wieder neue Wege gegangen werden, damit der Laden läuft. Dabei erhaltendie Jugendlichen Unterstützung und Einblicke in die „richtige“ Geschäftswelt: Beim Talk bekommen die Teilnehmer vor Ort Einblicke in große Unternehmen, von Futurepreneur-Trainern gibt es Tipps zur konkreten Projektumsetzung und Experten unterstützen die Jugendlichen mit ihrem Knowhow.
Nach Abschluss des Projektes wird den Jugendlichen in der Handelskammer Hamburg ein Diplom überreicht. Das Geld, das die Sommerunternehmer während des Projektes verdienen, dürfen sie behalten.
Kernidee es ist, Jugendlichen unternehmerische Erfahrungen zu ermöglichen. Dazu Kerstin Heuer, Initiatorin des Vereins Futurepreneur: „Wir wollen, unabhängig von Schulnoten oder sozialem Hintergrund, den Unternehmergeist in den Jugendlichen zünden und Unternehmungslust wecken. Jugendliche haben häufig unternehmerisches Potenzial und kreative Ideen, die nur auf die `Schiene´ gebracht werden müssen.“
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