Hochzeit im Kinderhospiz

Beatrix Heldner und Uwe Jacob ließen nach ihrer Trauung in der Sternenbrücke zwei weiße Tauben in den Himmel fliegen, die Hospizleiterin Ute Nerge ihnen zur Hochzeit geschenkt hatte. (Foto: pr)

Beatrix Heldner und Uwe Jacob gaben sich das Ja-Wort - ihr unheilbar kranker Sohn konnte dabei sein

Rissen - Seit acht Jahren kommen Beatrix Heldner und Uwe Jacob regelmäßig aus Berlin in das Kinderhsopiz Sternenbrücke. Hier sammeln sie Kraft für den Alltag. Ihr Sohn Gian-Luca ist unheilbar erkrankt. Doch dieses Mal hatte der Besuch der Sternenbrücke einen ganz anderen Grund: Die beiden Berliner „trauten sich“.
Viele, eigens für diese Hochzeit gespendete Blumen und andere Sachspenden verzauberten den unteren Rasenplatz der Sternenbrücke in eine farbenprächtige und festliche Umgebung. Eine Standesbeamtin aus Altona war extra für dieses Ereignis angereist und besiegelte den Bund fürs Leben. Derweil stand das Paar unter einem Rosenbogen, den der Bräutigam eigenhändig gebaut hatte.
Zwei weiße Tauben
Für die Brautleute ging mit der Hochzeit in der Sternenbrücke ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung: Nicht nur ihre Tochter, die zwölfjährige Yara, konnte bei der Zeremonie dabei sein. Auch ihr Sohn Gian-Luca, der an einer unheilbaren Stoffwechselerkrangung leidet, konnte die Hochzeit seiner Eltern erleben, denn Pflegekräfte betreuten ihn währenddessen.
Hospizleiterin Ute Nerge überreichte dem Paar zwei weiße Tauben, die das frischgebackene Ehepaar glücklich in den Himmel fliegen ließ. Dann wurde mit befreundeten Familien und Hospizmitarbeitern gefeiert.
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