Futter für Snoopy und Co.

Das Team von Fellnasensupport: Sabrina Hilla, Micky Hensel, Alexander Bastkowski, Svenja Krahl (v.l.) und die Hunde Roubién, Diva und Summy. (Foto: nig)

Der Verein „Fellnasen Support“ sammelt Geld und Sachspenden, um Tieren in Not zu helfen

A. Niggemeyer, Iserbrook – Kranke Hunde, streundende Katzen – ein Fall für „Fellnasen Support“! Svenja Krahl und ihr fünfköpfiges Team sammeln Spenden, damit sie Tieren in Not helfenkönnen.
Helfen, wo Unterstützung für Tiere wirklich gebraucht wird, und dabei sicher gehen, dass das Geld auch zu 100 Prozent ankommt – dafür steht das Team von Fellnasen Support. Mitgründerin Svenja Krahl: „Ich bin ein Typ: Auf geht‘s, Attacke! Ich fahre direkt zu den Leuten und erzähle bei einem Kaffee von uns.“ Ihr ehrenamtliches Team und sie suchen gemeinsam unermüdlich nach Futtermitteln, Medikamenten, Verbandszeug, Decken, Leinen oder Styroporplatten. Styroporplatten? „Ja, als wärmende Unterlagen für die oft kargen und kalten Hundeboxen vieler Tier-heime.“
Die Sachspenden liefert Svenja Krahl persönlich an unterschiedliche Vereine, die von Fellnasen Support unterstützt werden. Das sind nicht nur Tierschutzorganisationen. „Momentan sind es Straßen- und Hofkatzenprojekte in Hamburg und Polen. Etwa dreimal im Jahr fahren wir aber auch nach Ungarn und helfen dort in Kinder- und Behinderteneinrichtungen.“

Hilfe für alte Menschen, ihr Haustier zu behalten

Jährlich kommen beeindruckende zwölf Tonnen Sachspenden zusammen – dafür investiert die Steuerfachangestellte jede freie Minute. „Ganz wichtig ist uns, dass wir auch Hamburg nicht aus dem Blick verlieren. Bei Engpässen helfen wir den örtlichen Tierheimen und Vereinen natürlich auch aus.“ Hier in der Hansestadt sei man aber verhältnismäßig gut aufgestellt und recht „satt“, wie die 31-Jährige festgestellt hat.
Wer helfen möchte, kann über Facebookseite oder per E-Mail Kontakt aufnehmen. „Wir können selbstverständlich eine Spendenquittung ausstellen, erfüllen konkrete Einkaufsaufträge und freuen uns auch sehr über Geldspenden.“
Letztere fallen mit rund 500 Euro pro Jahr verhältnismäßig gering aus, sind aber für Reparaturen am Lieferauto oder Benzinkosten enorm wichtig.
Besonders am Herzen liegt dem Verein aus Iserbrook auch das Thema Altersarmut. „Es ist furchtbar, wenn alte Menschen ihre geliebten Haustiere abgeben müssen, weil sie kein Geld für Futter oder die Tierarztrechnungen haben. Da wollen wir in Zukunft gerne helfen und stehen schon in Kontakt mit Pflegediensten“, so Svenja Krahl.

Fellnasen Support
Simrockstraße 197
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