„Es war sehr schwierig“

In mehreren Runden traten jeweils vier Schüler einer Altersklasse im Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ im Rathaus gegeneinander an. Fotos: Antonia thiele/jve

Ida Keussen vom Christianeum wurde Fünfte beim Landesentscheid
von „Jugend dabattiert“

Julia Vellguth, Rissen

Es war ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen für Ida Keussen vom Gymnasium Christianeum: das Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“. Mit nur drei Punkten Rückstand verpasste die 17-Jährige nur knapp die letzte Runde der Veranstaltung im großen Festsaal des Hamburger Rathauses. Vor rund 400 Zuhörern wurden die vier besten Nachwuchsredner Hamburgs gesucht. Die Elftklässlerin erreichte den fünften Platz, zieht damit aber nicht ins Bundesfinale ein. „Fünfte zu werden, ist ein bisschen ärgerlich, aber ich bin zufrieden“, resümiert Ida nach der Siegerehrung – schließlich hätten sich mehr als 10.000 Hamburger Schüler an dem Wettbewerb beteiligt.
Am Ende entschieden
Kleinigkeiten
Dass es schwierig werden würde, in den Debatten rhetorisch hervorzustechen, war der Rissenerin von vornherein klar. „Es wurde auf sehr hohem Niveau debattiert, so dass am Ende nur noch Kleinigkeiten entscheidend waren“, meint sie. „Es war sehr schwierig.“
In den Debatten ihrer Altersstufe der Klassen elf bis 13 ging es zunächst um die Legalisierung der Hausbesetzung von länger leer- stehenden Häusern sowie darum, ob in der Sekundarstufe II die herkömmlichen Schulfächer durch fächerübergreifenden „Phänomen-Unterricht“ ersetzt werden sollten. Die vier Finalisten debattierten schließlich darüber, ob bei Wahlen in Hamburg das Wahlrecht durch eine Wahlpflicht ersetzt werden sollte.
Den ersten Platz in der Altersgruppe der Klassen elf bis 13 erreichte Clara Timmermann vom Gymnasium Blankenese, die für ihre klare Ausdrucksweise gelobt wurde.
Auf Platz zwei landete Jonas Niehaus vom Gymnasium Altona. Beide reisen im Juni mit den Gewinnern aus der Altersklasse 1 der Klassenstufen acht bis zehn, Amelie Goedeke vom Walddörfer-Gymnasium sowie Paula Widowski vom Gymnasium Altona, zum Bundesfinale nach Berlin.
Ob Ida Keussen im kommenden Jahr erneut am Wettbewerb „Jugend debattiert“ teilnehmen wird, ist sie sich noch nicht sicher. Ihre Vorbereitungen auf das Abitur könnten mit denen für den Wettbewerb kollidieren.
„Irgendwie bin ich an meiner Schule bestimmt in den Wettbewerb involviert, aber vielleicht nicht als Teilnehmerin. Es war eine sehr gute Erfahrung“, erklärt sie.
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