Ende der Rassentrennung

Traditionelle Rhythmen aus Südafrika: Die Musiker der Band Dube wünschen sich eine Welt, in der Menschen aller Hautfarben und Religionen in Frieden und Harmonie zusammen leben. Foto: Thomas Neumann

Schwarze und weiße Künstler feiern die Abschaffung der Apartheid vor 20 Jahren

Mit dem Ilanga Festival wollen schwarze und weiße Künstler am Sonnabend, 30. August, von 16 bis 20 Uhr rund um den Musikpavillon in Planten un Blomen den 20. Jahrestag des „South Africa Freedom Day“, der für das Ende der Apartheit in Südafrika steht, ein großes Fest feiern.
Mit verschiedenen Beiträgen wollen die teilnehmenden Künstler ihre „Verschiedenheit“ feiern. Kulturbeiträge wechseln sich mit Gesprächsrunden und Kurzinterviews ab. Die Band Dube präsentiert traditionelle Rhythmen aus Südafrika. Die Sängerin und Pianistin Anri Coza aus Pretoria spielt entspannten Jazz. Traditionelle Tanzchoreographien und moderne Tanzschritte zeigen Jessica Nupen und ihre Tänzer und Tänzerinnen. An zahlreichen Infoständen können sich die Besuchern außerdem über die Schicksale von Flüchtlingen und antirassistische Arbeit informieren. Die Feier wird abgerundet mit kulinarischen Angeboten aus afrikanischen Ländern.
„Wir haben uns bewusst für einen barrierefreien, öffentlichen Veranstaltungsort ohne Eintritt entschieden, da wir ein wirklich inklusives Festival anbieten wollten“, sagt Organisatorin Bethina Walbaum, die zusammen mit ihrem Mann Dumisani Mabaso aus Soweto/Johannesburg und dem gemeinsamen Sohn Thando in der Band Dube spielt. Dube heißt soviel wie „Zebra“ und steht als Symbol der Band für eine Welt, in der Menschen aller Hautfarben und Religionen in Frieden und Harmonie zusammen leben.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.