Ein Blick auf den Schlick

Bei Ostwind und Niedrigwasser zu sehen: der Hafenschlick am Elbufer. (Foto: pr)

Der starke Ostwind legt bei Ebbe am Elbufer sonst verborgene Bänke aus Hafenschlick frei

Elbvororte – Üblicherweise ist er nicht sichtbar: der Hafenschlick am Elbufer. Doch jetzt, da der anhaltende Ostwind bei Ebbe für niedrigere Wasserstände als üblich sorgt, sieht man ihn am Nordufer der Elbe mit bloßem Auge. Er wurde bei der Elbinsel Neßsand verklappt und wurde durch die Tide nach und nach in den Hafen zurückgespült.
Die Hamburg Port Authority (HPA) baggert regelmäßig Schlick aus dem Hafen, sonst könnten ihn Schiffe mit viel Tiefgang nicht erreichen oder an den Ladeplätzen festmachen. Sie würden steckenbleiben.
Doch wohin mit dem Schlick? Derzeit lagert ihn die HPA zwischen der Elbinsel Neßsand und Blankenese ab. Sie hat dafür eine Sondergenehmigung. Doch damit ist das Problem nicht gelöst: Der Schlick wird durch das so genannte „Tidal Pumping“, also durch das einflaufende Flutwasser, wieder in den Hafen zurückgespült.

Schlickbänke nur bis Donnerstag zu sehen

Mittelfristig will Hamburg den Hafenschlick wieder in die Nordsee bringen, dafür gibt es aber bislang keine Genehmigung. Schleswig-Holstein weigert sich, den Schlick aus den Hamburger Hafen-becken anzunehmen.
Wegen der voraussichtlich noch bis Donnerstag anhaltenden Ostwind-Lage kann man besonders zwischen Teufelsbrück und Blankenese bei Nied-rigwasser die Schlickbänke am Uferrand sehen. Wann das genau ist, findet man unter folgendem Link: ❱❱http://bsh.de/aktdat/ wvd/lf/StPauli­­_lf.htm
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