Eiche gefällt ­– Anwohner empört

Da flogen die Sägespäne nur so durch die Luft! Eine Eiche am Osdorfer Weg 68 wurde gefällt. Das sorgte bei vielen Anwohnern für Unruhe. (Foto: pr)

Osdorfer Weg 68: Bürger befürchten Start von Bauarbeiten

Maya Timmann, Hamburg-West – Das Knattern einer elektrischen Säge sorgte kürzlich im Osdorfer Weg für Unruhe. Anwohner beobachteten, wie eine Eiche gefällt wurde. Eine besorgte Leserin alamierte das
Elbe Wochenblatt. Ihre Befürchtung: Die Aktion könnte der Auftakt für das reihenweise Abholzen von rund 200 Bäumen in der Steenkampsiedlung sein.

Was ist geschehen?
Ein von ihr als gesund eingeschätzter Baum, gegenüber dem Osdorfer Weg 68, wurde vor den Augen der empörten Anwohner zu Fall gebracht. Auf Nachfragen reagierten die Arbeiter gereizt, berichtet eine Leserin gegenüber dem Elbe Wochblatt. Nähere Auskünfte wollte der Mann nicht geben.

Warum wurde der Baum gefällt?
„Die Eiche war schon seit längerer Zeit krank, auch zahlreiche Revitalisierungsmaßnahmen haben nicht geholfen“, erklärt Martin Roehl, Pressesprecher des Bezirkamtes Altona. Somit blieb der Abteilung „Stadtgrün“ nichts anderes übrig, als das Fällen zu beauftragen. „Der Straßenbaum war absterbend und gefährdete die Verkehrssicherheit.“
Auf Deutsch: Der Baum war eine „tickende Zeitbombe“. Wäre er umgefallen, hätte er möglicherweise Menschen, die auf dem Gehweg unter ihm vorbei gingen, verletzt. Oder der Baum wäre auf vorbeifahrende Autos gestürzt.
Dass absterbende Bäume gefällt werden müssen, sei völlig normal und alltäglich, so Roehl. Anders als von Anwohnern teilweise befürchtet, sei das Fällen am Osdorfer Weg nicht der Auftakt zu einer größeren Baumaßnahme gewesen.
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