Die Rückkehr der Spaßparade

Das Altonale-Straßenfest am letzten Veranstaltungswochenende hat regelmäßig um die 500.000 Besucher. Foto: Thomas Panzau

Neuerung: Altonale (1. - 17. Juli) holt Straßenkunstfestival Stamp mit ins Boot

Von Christopher von Savigny. „Flucht und Hoffnung“ lautet das diesjährige Motto der Altonale, die am Freitag, 1. Juli beginnt und während der zwei Folgewochen mit einem reichhaltigen Programm aus Kunst, Theater, Tanz, Literatur und Film aufwartet. Den Abschluss bildet wie immer das Altonale-Straßenfest am Wochenende 16./17. Juli. Offizieller Festivalpartner für 2016 ist der Istanbuler Stadtteil Maltepe, aus dem sich eine Reihe türkischer Künstler zu Besuch angesagt hat. Auffälligste Neuerung: Das Straßenkunstfestival „Stamp“ – die ehemalige „Spaßparade“, die zwischenzeitlich in den September verlegt worden war – bildet in diesem Jahr den Beginn der Feierlichkeiten. „Dadurch spannen wir einen Bogen vom Anfang bis zum Ende der Veranstaltungen“, sagt Gerhard Fiedler, künstlerischer Leiter der Altonale.
.Laut, bunt und schrill wird es gleich zu Beginn, wenn am Freitag, 1. Juli, ab 18 Uhr die ersten Stamp-Künstler auf dem Platz der Republik und beim Festivalzentrum. Letzteres – ebenfalls eine Neuerung! – befindet sich direkt vor dem Altonaer Rathaus. Geboten werden Informationen für Besucher sowie ein eigenes Bühnenprogramm.

Insgesamt über 1.000 Künstler treten auf

Die eigentliche Eröffnungsshow („Freecracy“) startet dann um 22.45 Uhr mit rund 40 Darstellern in leuchtenden und exotischen Kostümen. Im Rahmen von Stamp („Street Arts Melting Pot“) treten am ersten Altonale-Wochenende insgesamt über 1.000 Künstler aus den Bereichen Urban Art, Hip-Hop, Straßentheater und Paradekunst auf dem Platz der Republik, in der Großen Bergstraße und rund um den Bahnhof Altona auf.
Zu den weiteren Altonale-Highlights zählen das Straßentheater „Altona macht auf“ (Freitag, 8. Juli, 17 bis 23 Uhr), die Altonale-Popnacht (Sonnabend, 9. Juli, ab 18 Uhr) und das Literaturfestival „book.beat“ (Dienstag, 12. Juli, 19.30 Uhr). Zum politisch gewählten Altonale-Motto „Flucht und Hoffnung“ kann man am Sonnabend, 9. Juli, ab 12 Uhr im „Altonale-Salon“ (Thalia Gaußstraße) diskutieren.
Das Budget des insgesamt zweieinhalbwöchigen Festivals liegt bei 600.000 Euro, wovon Bezirksamt und Kulturbehörde etwa 15 Prozent übernehmen. Ein Großteil der Veranstaltungen trägt sich rein ehrenamtlich. Eintrittspreise werden nur in Ausnahmefällen (Altonale-Popnacht) erhoben.
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