Die Enge hat endlich ein Ende

Von der alten Remise ist nichts mehr zu sehen: Henrik Strate, Zugführer und Vorsitzender des Fördervereins, Carsten Dreyer, stellvertretender Wehrführer, und Wehrführer Christian Behn (v.l.) vor der neuen Wache der Freiwilligen Feuerwehr Rissen. (Foto: rs)

Freiwillige Feuerwehr Rissen bezieht am Sonnabend die neue Wache

Reinhard Schwarz, Rissen - Der Standort ist der alte, aber das Haus ist (fast) neu: Die alte Feuerwache von 1968 hat ausgedient, am kommenden Sonnabend, 13. September, ziehen die Frauen und Männer der Freiwilligen Rissener Wehr in ihr neues Haus an der Rissener Landstraße. „Wir freuen uns, dass wir nach so vielen Jahren der Planung nun endlich in ein neues und modernes Feuerwehrhaus einziehen“, zeigt sich Wehrführer Christian Behn erleichtert.
Zwar wurde die alte Remise, in der die Einsatzfahrzeuge standen, 1972 erweitert, doch dann änderte sich in den folgenden 42 Jahren nichts mehr. In dem einen Raum der Remise standen zuletzt nicht nur ein schweres Löschfahrzeug und der sogenannte Rüstwagen mit der Ausrüstung und dem Rettungsboot, sondern hier mussten sich auch die Feuerwehrleute – Männer und Frauen – unter Zeitdruck umziehen.
1,2 Millionen Euro gibt es aus dem Fördertopf
Die Zeiten sind nun gottlob vorbei, erläutert Behn: „36 Leute brauchen einfach Platz, und wir haben nun separate Einrichtungen für die männlichen und weiblichen Mitglieder der Feuerwehr sowie für die Jugendfeuerwehr.“ Zudem ist die Schutzkleidung der Wehr nicht mehr den Abgasen der Einsatzfahrzeuge ausgesetzt. Zusätzlich bekommen die ehrenamtlich tätigen Lebensretter im ersten Stock des neuen Hauses noch einen Ausbildungs- und Versammlungsraum.
„Möglich wurde der Feuerwehr-Neubau durch ein Sonderinvestitionsprogramm in Höhe von 4,5 Millionen Euro, das die Bürgerschaft verabschiedet hat“, erläutert Kommunalpolitiker Henrik Strate (SPD), ebenfalls aktiver Feuerwehrmann und Vorsitzender des Fördervereins. Aus dem 4,5-Millionen-Topf erhält die Rissener Wehr 1,2 Millionen Euro, so Strate. Das sei noch günstig: „Ein kompletter Neubau hätte 1,7 Millionen Euro gekostet, aber das Feuerwehrgebäude wurde um den Altbau herum errichtet, das spart Geld.“ Zudem haben sich die Feuerwehrleute noch einen Traum erfüllt: eine neue Küche. Strate: „Die 10.000 Euro dafür haben die Feuerwehrleute selbst aufgebracht, das Geld stammt aus der Kameradschaftskasse, zehn Jahre haben wir dafür gespart.“
Noch sind nicht alle Vorhaben der Rissener Wehr finanziert. Der Förderverein bittet daher um weitere Spenden.
Kontakt und mehr Infos: ❱❱ www.feuerwehr-rissen.de
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