Der große Trubel kommt zum Schluss

Schauen, stöbern, kaufen: der Altonale-Kunstmarkt. Foto: Thomas Panzau

Altonale-Höhepunkt: das Straßenfest am ersten Juli-Wochenende

Ch. v. Savigny/h. Baumann,
Altona

Auf einer Länge von rund vier Kilometern präsentiert sich am Wochenende 30. Juni bis 2. Juli – quasi als „Abschlussball“ eines zweiwöchigen Kulturmarathons – das Altonale Straßenfest. Zwischen Fabrik und Altonaer Rathaus, von der Motte bis zur Großen Bergstraße sind in diesen Tagen regelmäßig bis zu 500.000 Menschen unterwegs. Das Elbe Wochenblatt gibt einen kurzen Überblick.
Der Startschuss fällt bereits am Freitag, 30. Juni, auf der Bühne am Festivalzentrum, am Platz der Republik gegenüber dem Altonaer Museum. Dort gibt es ab 15.30 Uhr Hip-Hop mit Redchild. Um21.30 Uhr beschließt dort Rapper Nico Suave den Auftaktabend mit lokalem Sprechgesang.
Jazzliebhaber kommen in diesem Jahr erstmals auf der Jazz- Bühne am Spritzenplatz auf ihre Kosten. Dort gibt es am Sonnabend um 19 Uhr eine Weltpremiere: „Life is a long song remembering Al Jarreau“ erinnert an den im Februar verstorbenen Sänger. Am Sonntag bringt Ticos Orchester die „W3 Bühne“, Bei der Reitbahn, zum Grooven.
Das Künstlerkollektiv
Barner 16 ist zu Gast
Beim Stichwort „Altonale“ denken die meisten als erstes an die Infomeile. Die heißt wie schon erstmals im Vorjahr „Buntes Altona“ – aber sonst hat sich kaum etwas geändert: Wie immer präsentieren sich entlang der Friedensallee und der Bahrenfelder Straße eine Vielzahl von Vereinen und Organisationen.
Eines der diesjährigen Highlights ist das „Kollektiv Barner 16“, ein Netzwerk von Künstlern. Außerdem zu Gast sind das Hamburger Hospiz, die Allimaus oder Amnesty International. Das Netzwerk „Schimmelberatung Hamburg“ informiert über Wohnungsschimmel, außerdem stellen sich verschiedene Sportvereine und Weiterbildungsanbieter vor. Die benachbarte „Elbemeile“ (Mottenburger Twiete) bietet Infos zur Region sowie lokale Spezialitäten (sa/so ab 11 Uhr).
Zwischen Spritzenplatz und Arnoldstraße erstreckt sich der Kunst- und Designmarkt, auf dem Kunstwerke oft bereits zu erschwinglichen Preisen erworben werden können (sa 12-18 Uhr, so 12-19 Uhr).
Keinesfalls verpassen sollte man als Altonale-Besucher den bunten und trubeligen Flohmarkt zwischen Paul-Nevermann-Platz und Altonaer Rathaus (sa/so 10-17 Uhr).
Die letzte Möglichkeit, einen Blick auf die Arbeiten der „Artists in Residence“ aus der diesjährigen Altonale Partnerstadt Groningen zu werfen, bietet sich im Künstlerhaus Frise, Arnoldstraße 26-30 (fr/sa/so 16-18 Uhr).
❱❱ www.altonale.de
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