Bigband-Sound aus den Elbvororten

Sie erreichte 23 von 25 möglichen Punkten auf der Bewertungsskala und durfte sich über einen ersten Platz freuen: die „Junior Street Band" der STS Blankenese. (Foto: sabine vinar)

„Jugend jazzt": Gleich zwei erste Preise für die Schüler-Combos der Stadtteilschule Blankenese

Chr. v. Savigny, Blankenese – Schöner Erfolg für die jungen Jazzmusiker der Stadtteilschule (STS) Blankenese: Beim diesjährigen Landeswettbewerb von „Jugend jazzt“ konnten die beiden Schüler-Combos „Senior Street Band“ (Jahrgang 9 bis 13) sowie „Junior Street Band“ (Jahrgang 5 bis 8) je einen ersten Preis ergattern. Die „Seniors“ gewannen zudem einen Sonderpreis, der zu einem mehrtägigen Workshop inklusive Konzertauftritt mit Profimusikern der NDR-Bigband berechtigt. „Die Schüler sind total stolz auf sich, und ich bin natürlich ebenso stolz auf sie“, sagt Musiklehrer Arun Dev Gauri, der die beiden Bigbands leitet. „Wir sind über die Jahre hinweg immer besser geworden. Dafür werden wir jetzt belohnt!“
Die beiden Jazzbands der STS Blankenese wurden vor neun Jahren gegründet. Im Rahmen einer Nachmittags-AG treffen sich die Schüler einmal wöchentlich, um gemeinsam zu proben. Neben Bigband-Standards umfasst das Repertoire auch Stücke aus den Bereichen Rock, Pop und Hardrock.

Aus Blankenese trat die einzige Stadtteilschule an

Die „Senioren“ haben derzeit 27 Mitglieder, bei den Junioren sind es aktuell 22. Gespielt werden nicht nur klassische Bigband-Instrumente (Saxofon, Trompete, Klarinette, Posaune), sondern auch Schlagzeug, Gitarre, Bass und Klavier.

400 Jazzer nahmen bei „Jugend jazzt“ teil


Mehrmals im Jahr werden Probenwochenenden organisiert, einmal pro Schuljahr gehts auf eine mehrtägige Chorreise. Sowohl die „Senior“ als auch die „Junior Street Band“ veranstalten regelmäßig Konzerte und treten bei Schulfeiern auf.
Übrigens: Die STS Blankenese war die einzige Stadtteilschule unter den diesjährigen Wettbewerbsteilnehmern.
„Umso größer ist der Erfolg zu bewerten, dass wir uns gegen die anderen Schulen durchsetzen konnten“, sagt Gauri stolz.
Der Wettbewerb „Jugend jazzt“ wurde 1998 ins Leben gerufen. Die Träger sind der Hamburger Landesmusikrat, die Jugendmusikschule, der NDR sowie die Vereine Jazzbüro und JazzHaus in Hamburg. An der diesjährigen Austragung nahmen rund 400 Nachwuchsmusiker im Alter zwischen zehn und 24 Jahren teil. „Es ist auffallend, dass sich die Zahl stetig gesteigert hat“, sagt Thomas Arp, Landesvorsitzender des Wettbewerbs „Jugend jazzt“. „Von 16 Bigbands mit über 400 Teilnehmern konnten wir vor ein paar Jahren nur träumen.“
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