Bezirksversammlung Altona fordert Notfallplan für totale Verkehrsstaus

Am 20. März führte ein Unfall auf der A7 südlich des Elbtunnels zum totalen Erliegen des Verkehrs in Altona. Die Bezirksversammlung Altona fordert nun die Innen- und Verkehrsbehörde auf, eine Notfallplanung für Rettungsfahrzeuge zu entwickeln.

Am Nachmittag des 20.03.14 kam es auf Höhe der Anschlussstelle Waltershof zu einem Auffahrunfall. Ein LKW-Fahrer kam ums Leben, andere wurden verletzt. Für die Bergungsarbeiten wurde der Elbtunnel Richtung Süden gesperrt und der Verkehr ab Bahrenfeld umgeleitet. Beim Versuch durch das Stadtgebiet in Richtung Elbbrücken zu kommen, verstopfte der Ausweichverkehr weite Teile Othmarschens, Bahrenfelds, Ottensens und Altonas. Erst gegen 20 Uhr, nach fast 6 Stunden, löst sich die totale Verstopfung der Straßen wieder auf.

Wer mit im Stau steckte, erlebte, wie zeitweise nichts mehr ging. Kreuzungen waren blockiert und Rettungsfahrzeuge kamen nur mühsam voran, weil selbst das Bilden von Rettungsgassen schwierig war. Wie durch ein Wunder kam es bei keinem der Einsätze zu weiteren Opfern.

Wegen der möglichen Wiederholung derartiger Ereignisse und wegen der zu erwartenden verstärkten Risikolage während der Bauzeit für den Deckel über der A 7, hatte die FDP-Fraktion Ende März einen Antrag
(Drucksache XIX-3979) eingebracht, der die Innenbehörde und die Verkehrsbehörde auffordert, "Notfallpläne zu entwickeln, die sicherstellen, dass die Rettungsfahrzeuge und die Fahrzeuge der Feuerwehr zu jeder Zeit die Ziele in der vorgesehen Frist anfahren können."

Der Verkehrsausschuss ließ sich in Folge von einem Vertreter der Innenbehörde über die Ursache des Staus und getroffene Maßnahmen genauer informieren. Details finden sich in der Antwort des Senats (Drucksache 20/11445) auf eine schriftliche Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg.

In der letzten Sitzung vor der Wahl stimmte die Bezirksversammlung dem Antrag für die Notfallplanung zu. Über die Antwort der Behörden wird hier berichtet.
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