Band Aid 2.0

Trommeln für „Straßenkids e. V.“: Marvin (20, STS Bahrenfeld, v. l.), Henni (17, Gymnasium Altona), Jesse (11, Struenseegymnasium) und Luis (17, Gymnasium Othmarschen). Foto: cvs

Nach 2016: Altonaer Schüler organisieren ihr zweites Benefizkonzert

Ch. v. Savigny, Othmarschen

Das Unternehmen „Band Aid“ des Kreisschülerrats (KSR) „Altona 1“ geht in die zweite Runde: Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr veranstalten die Schüler erneut ein Benefizkonzert, dessen Erlös diesmal an den Hamburger Verein „Straßenkids“ gehen soll. Im letzten Jahr waren rund 1.200 Euro für Flüchtlinge zusammengekommen. Das Konzert geht am Freitag, 31. März, im Gymnasium Othmarschen über die Bühne. „Ich hoffe, dass wir damit eine Tradition begründet haben“, sagt Marvin (20, STS Bahrenfeld). Aus organisatorischen Gründen sind nur Schüler, Eltern, Lehrer sowie Freunde und Bekannte eingeladen.
Mit der Ausrichtung eines gemeinsamen Konzertabends schlägt der KSR, der sich aus Schülern von zehn Schulen aus dem Hamburger Westen zusammensetzt, quasi zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen wirkt so eine Veranstaltung ungemein verbindend – schließlich haben die Schulen sonst nicht viel miteinander zu tun. Zweitens erfüllt sie einen karitativen Zweck. „Ich finde gut, dass wir damit jemandem helfen können“, sagt Jesse (11) vom Struenseegymnasium, der erst seit Kurzem KSR-Mitglied ist. „Außerdem macht es Spaß, bei der Vorbereitung mitzuhelfen.“
So kurz vor dem Konzerttermin ist tatsächlich eine Menge zu tun: Der Veranstaltungssaal – die Aula des Gymnasiums Othmarschen – muss hergerichtet, das technische Equipment besorgt werden.
Vier Schülerbands aus unterschiedlichen Schulen konnte der KSR bislang aquirieren. Gespielt wird alles von Rock, Pop, Indie bis hin zu Jazz.
Um dem Ganzen eine gewisse sportliche Note zu verleihen, wird eine Jury am Ende
des Abends eine Siegerband
küren.
Eine Mutter, von Beruf Grafikerin, hat beim Layout des Konzertplakats geholfen. Gesucht werden zur Zeit noch Sponsoren, die Getränke und/oder Essbares beisteuern mögen.
„Ich finde es grandios, dass die Schüler das alles weitgehend selbst organisieren“, sagt Denis Neumann, Verbindungslehrer für den KSR. „Wir haben hier in Altona einen sehr aktiven Kreisschülerrat. Der Wunsch, etwas Soziales zu tun, ist sehr ausgeprägt!“
Der KSR „Altona 1“ hat etwa 20 Mitglieder und trifft sich üblicherweise alle vier Wochen, um schulübergreifende Themen zu besprechen. Zuletzt wurde ein Aktionstag zum Thema Diskriminierung und Toleranz veranstaltet.
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