Backsteine und neues Bauen

Interessante Architektur: Das Landhaus Michaelsen sollte 1970 abgerissen werden, wurde dann aber ab 1984 renoviert. (Foto: Elke Droescher)

Spannende Führungen und Ausstellungen am „Tag des offenen Denkmals“

Gaby Pöpleu, Elbvororte – Das Bismarck-Denkmal kennt jeder und auch der Michel ist den meisten Hamburgern ein Begriff. Aber auch in vielen anderen Stadtteilen stehen bedeutsame Bauwerke, die uns an Vergangenes erinnern sollen. Einige davon öffnen an den Tagen des offenen Denkmals vom 9. bis zum 11. September ausnahmsweise ihre Türen.

- Fischerhaus Blankenese: Das schlichte Backsteinhaus mit Reetdach wurde als „Tweehaus“ von zwei Familien erbaut. Heute dient es als Treffpunkt für ältere Menschen und als Heimatmuseum. Elbterrasse 6, sa und so, 14 bis 17 Uhr.
- Landhaus Michaelsen: Es wurde 1923 von Karl Schneider erbaut und gilt als ein Pionierbauwerk des so genannten „Neuen Bauens“. Heute ist dort ein Puppenmuseum und eine Ausstellung über die Renovierungsarbeiten zu finden. Grotiusweg 79 im Sven-Simon-Park, sa und so, 11 bis 17 Uhr.
- Flottbeker Kirche: Als Groß Flottbek noch ein eigenständiges Elbdorf war, wurde 1912 die Kirche eingeweiht. Der Backsteinbau nach einem Entwurf der Architekten Raabe & Wöhlecke mit Sprossenfenstern, hohem Pfannendach, Holzemporen, neobarockem Altar und Kanzel zählt zum „qualitätvollen Heimatstil“. Bei der Flottbeker Kirche 2, so 14 bis 16 Uhr, und zu den Gottendiensten um 10 und 11.30 Uhr, Führung so 14 Uhr
- Landhaus J. H. Baur: Das klassizistische Landhaus aus dänischer Zeit wurde 1803 bis 1806 vom königlichen Baumeister C. F. Hansen als Sommerwohnsitz für den Altonaer Kaufmann und Bankier J. F. Baur erbaut. Christian-F.-Hansen-Straße 19, so 10 bis 16 Uhr, mit Führungen
- Jenisch Haus: Das Jenisch Haus war Landsitz des Kaufmanns und Bausenators Martin Johan von Jenisch d. J. und wurde 1831 bis 1834 nach Entwürfen von Forsmann und Schinkel im klassizistischen Stil erbaut. Heute sieht man in dem Museum repräsentative Säle, die mit Mobiliar aus der Entstehungszeit eingerichtet sind. Baron-Voght-Straße 50, so 11 bis 18 Uhr.
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