15 Betten mehr und eine zentrale Aufnahme

Freuen sich über die Fertigstellung des Erweiterungsbaues: Westklinikum-Geschäftsführer Michael Schmitt (li.), Chefarzt Dr. Ulf Künstler, und Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Foto: Asklepios

Rissener Krankenhaus eröffnet Erweiterungsbau für die Psychiatrie

Gaby Pöpleu, Rissen

Bessere Behandlungsbedingungen für seelisch Kranke bietet jetzt das Rissener Westklinikum. Das zum Asklepios-Konzern gehörige Krankenhaus bietet ihnen eine eigene zentrale Aufnahme und 15 Betten mehr sowie eine moderne geschlossene Abteilung für besonders gefährdete Kranke.
5,66 Millionen Euro haben die Stadt Hamburg und Asklepios in den neuen 1.400 Quadratmeter umfassenden Erweiterungsbau für die Psychiatrie gesteckt: 3,8 Millionen Euro gab die Stadt, 1,86 Millionen steuerte Asklepios bei. In dem neuen Haus 5 sollen vor allem Kranke mit akuten seelischen Krisen, beispielsweise Patienten mit Selbstmordabsichten, Verwirrte oder Menschen mit Realitätsverlust besser behandelt werden können. Dafür gibt es eine neue moderne geschlossene Abteilung, „geschützte Station“ genannt. Neun Betten sind Kranken in akuten Krisen vorbehalten.
Kürzere Wege ins Krankenhaus
Schwer seelisch kranke Patienten aus dem Hamburger Westen haben jetzt kürzere Wege in ein geeignetes Krankenhaus. Ein „wichtiger Beitrag zur Verbesserung der wohnortnahen psychiatrischen Versorgung in Hamburgs Westen“, betonte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks bei der Eröffnung. „Eine Stärkung des medizinischen Standortes Rissen“, bemerkte Thomas Wolfram, Sprecher der Geschäftsführung der Hamburger Asklepios Kliniken.
Chefarzt der jetzt auf 135 Betten erweiterten Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie ist Ulf Künstler. Er unterstrich die Bedeutung der Pflichtversorgung für Altonaer Patienten: „Wir haben jetzt völlig neue, verbesserte Behandlungsbedingungen.“
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.