Zwei katholische Schulen im Westen werden geschlossen

Die katholische Schule Altona muss schließen. Foto: pR
O. Zimmermann, Hamburg West
Die katholische Grund- und Stadtteilschule Altona und die Grundschule St. Marien müssen schließen. Bereits im kommenden Schuljahr 2018/19 werden keine Schüler mehr in die Vorschule, in die erste und in die fünfte Klasse aufgenommen. Die Katholische Schule Blankenese bleibt erhalten.
Der Hintergrund: Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young hatten im Dezember 2017 beim Erzbistum Schulden in Höhe von 79 Millionen Euro festgestellt. Ohne gegenzusteuern könnte diese Summe bis 2021 auf 353 Millionen Euro anwachsen. Ursachen seien ein sehr hoher Sanierungsbedarf an betreffenden Schulgebäuden sowie erhebliche Pensionsverpflichtungen. „Die Schließung von Schulen ist daher nur ein erster – wenn auch wesentlicher - Schritt, um das Erzbistum und damit das katholische Schulsys-tem in Hamburg auf eine tragfähige finanzielle Basis zu stellen. Weitere Schritte in anderen kirchlichen Bereichen werden folgen“, erklärte Generalvikar Ansgar Thim.
Erst am Mittwoch hatten die Schulleitungen von den geplanten Schließungen persönlich erfahren. Sie mussten Stillschweigen versprechen und die Lehrer der Schulen am Donnerstagabend informieren, ohne dass jemand vom Schulamt oder vom Erzbistum dabei war. Die Klassenlehrer mussten selber ihren Schülern am Freitagmittag die schlechte Nachricht verkünden.
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