Und ewig grüßt das Murmeltier

Die beiden Langzeitverletzten Ishmael Brown (links) und Stefan Stein Foto: düse

Fußball-Bezirksliga-Süd: Neuland wieder mitten im Abstiegskampf

Von Waldemar Düse.
Niemand wird Horst Meyer widersprechen. „Der bisherige Saisonverlauf ist eine Kata-strophe. Keiner hat das vorher gedacht, wir sind alle nicht zufrieden.“ Und er schiebt noch hinterher: „Wir retten uns in die Winterpause. An den Abstieg verschwende ich keinen Gedanken, weil wir die nötigen Punkte holen werden.“
Die Fakten hat der 1.Vorsitzende des TSV Neuland auf seiner Seite: Platz 13 in der Fußball-Bezirksliga Süd und nur durch einen Punkt von den Abstiegsrängen getrennt. Diese Zwischenbilanz ist von den eigenen Saisonzielen so weit entfernt wie der Neuländer Elbdeich von der Mönckebergstraße.
Der Haken kommt aber jetzt. Meyer hat dies vor fast genau einem Jahr gesagt. Die damalige Zwischenbilanz nach Abschluss der Hinrunde: Rang zehn und sechs Punkte von den Abstiegs-plätzen entfernt. Heute sagt er: „Der Stachel der Enttäuschung sitzt tief. Wir haben stark angefangen und dann stark nachgelassen, gehen durch ein tiefes Tal.“

Verletzungspech
über Monate

Und die Gründe, die er für den Sinkflug nennt, gleichen aufs Haar denen vor einem Jahr. Damals: „Uns ist durch Verletzungen nicht nur die komplette Innenverteidigung weggebrochen. Auch andere wichtige Akteure fehlen uns bereits seit Monaten.“ Heute sind es „viele wichtige verletzte Spieler, die uns zum Teil monatelang fehlen oder gefehlt haben.“ Tobias Labus, Stefan Stein, Ishmael Brown und Marc Greve. Dazu der ehemalige Stammkeeper Maximilian Karp, der aufgehört hat. Und ewig grüßt das Murmeltier.
Genauso überzeugt wie im vergangenen Jahr ist Horst Meyer auch diesmal davon, dass „wir nach der Winterpause angreifen werden.“ So oder so werde eine ganz andere Mannschaft zu sehen sein. Die Langzeitverletzten werden wieder da sein und auch einige Neuzugänge kündigt Meyer an.
Geändert hat sich nur eines: der Trainer. Damals sagte Meyer: „Unser Trainergespann
Torsten Haase und Michael Klein wird weiterhin leistungsorientiert arbeiten.“ Das ist seit dem 21. September Geschichte. Haase wurde durch Thomas Kurt ersetzt. „Der arbeitet sehr akribisch und führt die Langzeitverletzten wieder an den Spielbetrieb heran. Gedanken würde ich mir erst machen, wenn wir auf einem Abstiegsplatz liegen“, versichert Meyer.
Für die, die vergleichen wollen, die Endbilanz des Vorjahres: 45 Punkte und Platz fünf.
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