„Buffy Schmidt“ macht die Elbinsel immer noch fit

40 Jahre später ist „Buffy“ Schmidt immer noch aktiv: Heute tun über 30 Männer und Frauen in der ambulanten Herzsportgruppe des Wilhelmsburger Ruder Clubs etwas für ihre Gesundheit. Foto: pr

Vor 40 Jahren startete die Herzsportgruppe im Wilhelmsburger Ruder Club

RAINER PONIK, HAMBURG-SÜD

Der Name Heinz-Werner „Buffy“ Schmidt ist sportinteressierten Menschen aus dem Hamburger Süden ein Begriff. Dass der ehemalige Oberligatrainer des TSC Viktoria Wilhelmsburg/Veddel sich seit nunmehr 40 Jahren als Übungsleiter für den Herzsport engagiert, wissen bestimmt die Wenigsten.
Sportstudent mit Sonderlizenz für Herzsport
Im Rahmen seines Sportstudiums erwarb „Buffy“ Schmidt die Sonderlizenz für Herzsportgruppen und rief im Frühjahr 1977 mit den Internisten Gert Stemann und Wolfgang Mandel in Wilhelmsburg eine ambulante Herzsportgruppe ins Leben.
Hintergrund war, dass in den 1970er-Jahren im Hinblick auf den Umgang mit Herzinfarktpatienten ein Umdenken stattgefunden hatte, Während man zuvor der Meinung war, dass die Patienten sich unbedingt schonen müssten, setzte man nun darauf, sie im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt möglichst zügig wieder an leichte sportliche Betätigungen zu gewöhnen.
Auf Empfehlung des Hausarztes fanden viele Betroffene den Weg zur neuen Herzsportgruppe, die auch vier Jahrzehnte später immer noch wertvolle Arbeit leistet. „Dass so eine lange Geschichte daraus wird, war gar nicht geplant, aber irgendwie ist mir die Gruppe mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen“, erzählt „Buffy“ Schmidt, der den Herzsportlern wie Stemann auch nach vierzig Jahren noch als Gruppenleiter zur Seite steht und dabei mittlerweile auch tatkräftig von seiner Frau Iris sowie Kai Hansen und Alex Rogoll unterstützt wird.
Neben intensiven Aufwärmübungen stehen während der Sportstunde der ambulanten Herzsportgruppe im Wilhelmsburger RC auch Dehnübungen, die Kräftigung der Muskulatur sowie Koordinationsübungen mit Bällen, Seilen und Reifen auf dem Programm. Für noch fittere Teilnehmer geht die Herzsportstunde mit einem fünfminütigen Ausdauerprogramm mit Laufeinheiten zuende.
„Bei uns können gern auch Menschen, die gefährdet sind und einem Herzinfarkt vorbeugen wollen, mitmachen“, hält „Buffy“ Schmidt präventive Maßnahmen für schlau und wichtig.
Die Kosten für eine regelmäßige Teilnahme werden meist für zwei Jahre von der Krankenkasse übernommen. Wer mehr wissen oder sich der ambulatenten Herzsportgruppe, die jeden Montag zwischen 19 und 20 Uhr in der Sporthalle am Karl-Arnold-Ring 13 (Schule An der Burgweide) aktiv wird, anschließen will, kann sich unter S 790 95 37 bei „Buffy“ Schmidt melden.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.