Kuscheliges Willkommensgeschenk

Die Zwillinge Sarah und Jette Hehr freuen sich als erste über den neuen Schlafsack. Foto: pr

Neugeborene bekommen im Mariahilf einen Schlafsack

HARBURG. Kinder, die im Krankenhaus Mariahilf das Licht der Welt erblicken, dürfen sich gleich nach der Geburt in einem blau-weiß gestreiften Schlafsack mit einem roten Anker und der Aufschrift „Süderelbekind“ von den Anstrengungen erholen. Und behalten dürfen sie ihn auch.
Dieses maritime Geschenk hat einen ernsten Hintergrund. Der plötzliche Kindstod ist auch heute noch die häufigste Todesursache von Säuglingen in ihrem ersten Lebensjahr. Die Ursachen dafür sind bisher nicht geklärt. Es scheint so, dass ein sicherer Schlaf die Gefahr mindert. Genau dafür brauchen die Babys einen Schlafsack. „Babys schlafen am sichersten in der Rückenlage, einer rauchfreien Umgebung bei einer Zimmertemperatur von 16 bis 18 Grad Celsius und im Schlafsack“, weiß Dr. Maike Manz, Chefärztin der Abteilung für Geburtshilfe und Pränatalmedizin.
Der Halsausschnitt der Schlafsäcke ist genau richtig, damit die Kleinen genug Luft bekommen, aber mit dem Köpfchen nicht in den Schlafsack rutschen können, genauso wir die Ärmchen. „Auf diese Weise benötigen die Babys keine Decke, die sie sich ins Gesicht ziehen können“, erklärt Dr. Maike Manz den Nutzen. Der Schlafsack hält warm und kann nicht weggestrampelt werden. Wichtig ist, dass der Schlafsack auch die richtige Größe hat. Er sollte gut zehn Zentimeter länger sein, als das Kind selbst. „Unsere Schlafsäcke haben die Zwischengröße 56/62, damit sie den Kleinen schon in der Klinik passen, aber auch noch zu Hause getragen werden können“, so Manz weiter. EW
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