Kattwykbrücke nach Brand gesperrt

Nach dem Brand eines Schaltschranks der Kattwykbrücke ist die Antriebstechnik der Brücke ausgefallen. (Foto: HPA)

Reparatur wird voraussichtlich rund acht Wochen dauern

Rachel Wahba, Harburg – Für Pendler aus dem Süderelberaum, die jeden Morgen in den Norden zur Arbeit fahren, werden die nächsten Wochen zur Belastungsprobe. Einer der Hauptverkehrswege über die Elbe, die Kattwykbrücke, ist wieder gesperrt. Die Hamburg Port Authority (HPA) – zuständig für die Verkehrswege im Hafengebiet – rechnet mit rund acht Wochen, bis die Reparaturarbeiten abgeschlossen sein werden.
Während der Reparaturarbeiten wird auch der Güterverkehr auf der Schiene über Harburg umgeleitet. Autofahrer müssen über die Köhlbrandbrücke ausweichen. Auch diese in die Jahre gekommene Elbquerung wird gerade im Auftrag der HPA saniert. Die Arbeiten werden allerdings während der Arbeiten an der Kattwykbrücke ruhen müssen, um den Umleitungsverkehr nicht zu behindern.
Grund für die Probleme sei ein Brand im Schaltschrank der alten Brücke, hieß es aus der Pressestelle der HPA. Die Ursache für das Feuer ist noch nicht geklärt. Als Folge ist die Antriebstechnik der Brücke ausgefallen. „Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr“, sagte Stephan Kräßig, Leiter Technisches Management bei Hamburg Port Authority, „und unserer Kollegen haben wir bereits kurz nach dem Brand damit beginnen können, die Schäden zu begutachten und entsprechende Maßnahmen für die Reparaturen einzuleiten“. HPA arbeite „mit Hochdruck daran, die Kattwykbrücke und damit die Elbquerung wieder herzustellen“, so Kräßig weiter. Der Schiffsverkehr werde nur zeitweise während der Arbeiten beeinträchtigt.
Die Kattwykbrücke ist eine der größten Hubbrücken der Welt. Die 1973 erbaute Brücke über die Süderelbe ist eine zentrale Verkehrsader für Bahn- und Straßenverkehr und ein strategischer Knotenpunkt im Hamburger Hafen. Pendler aus Süderelbe nutzen die Brücke, um nach Wilhelmsburg zu kommen.
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