Hittfeld wird zur Basketball-Hochburg

Nach dramatischem Spielverlauf konnten sich die W15-Juniorinnen aus Hittfeld über das Erreichen der Leistungsrunde freuen. (Foto: Foto: pr)

Sharks so erfolgreich wie nie: Alle drei Mädchenteams erreichten die Leistungsrunde

von Rainer Ponik, Hamburg-Süd
Nachdem die hervorragende Jugendarbeit der Hittfeld Sharks in den letzten Jahren aufgrund der großen Erfolge im Jungenbereich viele Früchte trug, ziehen nun auch die Mädchen nach. Erstmals haben sich nämlich alle Mädchenteams des Vereins für die Teilnahme an der Leistungsrunde 2012/13 qualifiziert.
Die W15-Juniorinnen setzten sich in einem an Spannung kaum zu überbietenden Finale neun Sekunden in den letzten neun Sekunden gegen Blau-Weiß Buchholz durch. Nach einem Foulpfiff erhielten die Sharks in der gegnerischen Hälfte einen Einwurf. Durch geschicktes Passspiel kamen die „Haie“ schnell in eine gute Wurfposition, doch erst im fünften Versuch landete der Ball im Ziel. Das reichte den jungen Hittfelderinnen, um sich knapp mit 23:22 durchzusetzen.
Weniger Mühe hatte die Harburger W13-Auswahl. Die Gruppenspiele gegen Ahrensburg (38:26) und den Walddörfer SV (61:13) konnten die Hittfelderinnen deutlich für sich entscheiden und somit in Hamburgs höchste Spielklase einziehen. „Dort wollen wir versuchen, möglichst weit vorn zu landen“, träumt das Trainerteam um Sönke Müller, Lukas Stoll und Katrin John ein bisschen von der Hamburger Meisterschaft.
Als letztes Team qualifizierte sich die Hittfelder W17-Auswahl. Im ersten Spiel gegen die Holstein Hoppers der Spielgemeinschaft Halstenbek/Pinneberg mussten sich die ebenfalls von Sönke Müller trainierten Juniorinnen zunächst einmal an das höhere Tempo und die h#ärtere Gangart gewöhnen. Nach der Auftaktniederlage wusste sich die W17 zwar zu steigern, doch auch das zweite Spiel gegen den letztjährigen Tabellendritten aus Bramfeld ging mit sechs Punkten Differenz verloren. Im darauf folgenden Allles-oder-Nichts-Spiel gegen den Elmshorner MTV hatten die Sharks dann einmal das Glück auf ihrer Seite. Weil die Hittfelderinnen häufig zu ungestüm agierten, lagen sie 90 Sekunden vor dem Ende mit fünf Punkten zurück. Was folgte war eine Energieleistung, die den Sharks nicht nur sieben Punkte in Folge, sondern auch den entscheidenden 25:23-Sieg einbrachte. Mit dem abschließenden klaren Sieg gegen Niendorf sicherte man sich den letzten freien Platz, was natürlich ausgiebig gefeiert wurde.
„Somit sind diesmal alle unsere Teams in Hamburgs höchster Spielklasse dabei“, freut sich Pressesprecher Sven Hector über die Erfolgsbilanz, die das kleine Hittfeld endgültig zu einer Hamburger Basketballhochburg macht.
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