Frühaufsteher und Nachteulen gesucht!

Im Einsatz für den Kirchentag: Pastorin Regina Holst sorgt dafür, dass rund 700 Besucher in Harburger Schulen übernachten können.

Harburger Gemeinden suchen 50 Helfer für den Kirchentag

Auf Hamburg kommen Tage im Ausnahmezustand zu, ist sich Pastorin Regina Holst sicher. Spannend werde es sein, wenn am 1. Mai wie erwartet 100.000 Menschen in die Stadt strömen, um fünf Tage lang den Evangelischen Kirchentag zu besuchen. Bis es soweit ist, hat Holst noch viel zu tun. Als Regionalpastorin der Gemeinden St. Trinitatis, St. Petrus, St. Paulus und der Lutherkirche ist es ihre Aufgabe, hunderte von Besuchern in Harburger Massenquartieren unterzubringen. Zurzeit ganz oben auf ihrer Agenda: Ehrenamtliche finden. „Wir brauchen noch dringend 50 freiwillige Helfer!“, sagt Holst.
Wer nicht bei Bekannten, im Hotel oder in einem der Privatquartiere unterkommt, schläft während des Kirchentages auf Isomatten oder Luftmatratzen in Klassenzimmern. Für die Übernachtungen und ein tägliches Frühstück zahlen Besucher insgesamt 21 Euro. In Harburg stellen sechs Schulen ihre Räume zur Verfügung. In der Stadtteilschule Harburg, im Niels Stensen Gymnasium, in der Katholischen Schule Harburg, in der Förderschule Schwarzenbergstraße, in der Grundschule am Kiefernberg und in der Sprachheilschule Baererstraße gibt es etwa 700 Schlafplätze. Sie an die vielen angemeldeten Besucher zu vermitteln, ist eine von Regina Holsts Aufgaben. „Noch ist alles ganz schön chaotisch“, sagt die Frau mit dem freundlichen Lächeln. „Aber das liegt einfach daran, dass so viele Menschen beteiligt sind.“
Sobald die Besucher angekommen sind, werden 90 Helfer in den sechs Schulen dafür sorgen, dass alles rund läuft. 40 Freiwillige haben sich bereits gemeldet. Jetzt werden noch Frühstückshelfer, Quartierhelfer und Nachtwachen gesucht, die an mindestens zwei der fünf Tage Zeit haben. Wer Lust hat, beim Frühstücksteam mitzumachen, sollte ein Frühaufstehern sein. „Ab 6 Uhr morgens werden Platten mit Aufschnitt fertig gemacht und es wird Kaffee und Tee gekocht“, erklärt Holst. Um 9 Uhr ist die Arbeit vorbei.
Nachteulen melden sich am besten für die Nachwache von 1 bis 6 Uhr morgens an. Denn auch nachts müssen Ehrenamtliche vor Ort nach dem Rechten schauen. Angenehmere Arbeitszeiten haben Quartierhelfer: Sie stehen den Besuchern von 18 bis 1 Uhr zur Seite und beantworten Fragen rund um die Unterkunft.


Kirchentag sucht Helfer:
Wer in Harburg als ehrenamtlicher Helfer mitmachen möchte, kann sich bei Regina Holst unter herstdrachen@kirche-harburg.de anmelden.
Helfer bekommen kein Geld, können jedoch alle Veranstaltungen des Kirchentages kostenlos besuchen. Zudem erhalten sie für sechs Euro ein HVV-Ticket, mit dem sie vom 1. bis zum 5. Mai Busse und Bahnen im HVV-Gesamtbereich nutzen können.
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