Baubedingungen fürs Gartenhaus – darauf kommt es an

  Die warme Jahreszeit klopft sachte an und lässt Sie wieder von einem Gartenhaus träumen? Wie Sie Ihren Traum vom kleinen Häuschen im Garten verwirklichen und worauf Sie beim Bau achten sollten, erfahren Sie hier.

Zunächst einmal sollten Sie sich entscheiden, ob Sie das Gartenhaus selbst bauen oder ob Sie ein Fertiges erwerben möchten. Die Auswahl auf dem Markt ist mittlerweile riesengroß, da ist für jeden Geschmack und jeden Anspruch das passende Gartenhäuschen mit dabei. Doch wo stellen Sie dies auf? Hierbei sollten Sie einige Regeln und Tipps beachten:

• Prüfen Sie, ob Ihr Gartenhaus genehmigungspflichtig ist. Erkundigen Sie sich über die Bauordnung, die in Hamburg gilt. Kommen Fragen auf, werden diese beim Bauordnungsamt geklärt. Ein Beratungsgespräch ist durchaus sinnvoll und erleichtert Ihr Bauvorhaben ungemein. Nehmen Sie zum Gespräch unbedingt einen Grundstücksplan und einen Bauplan mit. Nur so kann Ihr Anliegen lückenlos erörtert werden.

• Setzen Sie Ihr Projekt vom lang ersehnten Gartenhaus auf keinen Fall schwarz um. Ihnen drohen erhebliche Strafen und das Gartenhaus muss schlimmstenfalls abgerissen werden.

• Sprechen Sie sich mit den Nachbarn ab und informieren Sie diese rechtzeitig über die Details Ihres Vorhabens. Sind diese mit Ihren Plänen einverstanden, haben Sie schon halb gewonnen.

• Dennoch sollten Sie das Gartenhaus nicht zu nah am Nachbargrundstück aufstellen. Hier gibt es klare Gesetze. Alles was Sie über die Grenzbebauung wissen sollten, können Sie im Magazin der Gartenhaus GmbH nachlesen. Halten Sie genügend Abstand zum Nachbarn, dann bleibt Ihnen späterer Ärger erspart und Sie können die Zeit im und um das Gartenhaus entspannt genießen.

• Suchen Sie für das Gartenhaus einen eher sonnigen Standort aus. Auch auf zu viele Bäume rundherum sollten Sie verzichten, denn das kleine Häuschen ist anfällig für Feuchtigkeit. Schnell entstehen Schäden, die nur schwer wieder zu beseitigen sind.

• Entscheiden Sie sich für ein passendes Fundament: Betonplatte, Streifenfundament oder Gehwegplatten. Fällt Ihre Wahl auf Gehwegplatten, heben Sie den Boden rund einen viertel Meter aus. In die nun entstandene Grube geben Sie grobkörnigen Splitt, ehe eine Schicht aus feinem Sand die Steine ebnet.

• Ein großzügiger Dachüberstand ist empfehlenswert, da dieser die Wände vor jeglichen Witterungseinflüssen schützt.

• Auf jeden Fall sollten Sie Ihr neues Gartenhaus mit einer hochwertigen Grundierung aus dem Fachhandel behandeln, damit Sie lange Freude an der ansprechenden Optik haben. Tragen Sie die Grundierung bestenfalls vor dem Aufbau auf die Einzelteile auf, da dann auch die Ecken und Kanten mühelos erreicht werden.

• Denken Sie über eine Regenrinne nach, die das Regenwasser in eine Tonne befördert. So können Sie im Sommer günstig den Garten gießen.
Die Bauvorschriften variieren von Bundesland zu Bundesland. In Hamburg gilt: Gebäude mit einem Stockwerk ohne Aufenthaltsräume bis 30 Kubikmeter umbauter Raum sind pro Haupthaus erlaubt. Gut zu wissen: Durch das Bundeskleingartengesetz sind Gartenhäuser in Kolonien meist bis zu einer Fläche von 24 Quadratmetern einschließlich Freisitz gestattet.



Bildquelle: 376069 © petrafaltermaier – pixabay.com
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