Ein Schlagerleben im Osten

Gabi Mut ist die Paraderolle für Kathi Damerow. Foto: Alexander Pawlowski
Hamburg: Schmidtchen |

Freikarten für Gabi Mut – vom Leben geschlagert zu gewinnen

Von Horst Baumann. Wende gut, alles gut? Mit Gabi Mut gehts jedenfalls kräftig abwärts seit der Einheit. Kathi Damerows selbst geschriebenes Ein-Frau-Stück erzählt die Geschichte eines Ost-Schlagersternchens, dem mit der Wiedervereinigung die eigene Geschichte gehörig auf die Füße fällt. Das ist dramatisch, komisch, anrührend – und vor allem musikalisch.
Die DDR Anfang der Achtziger. Gabi Mut ist süße 16 und hat große Träume: Raus aus der heimischen Neubauplatte, weg vom Provinzmief, und vor allem endlich keine graue Maus in Wisent-Nietenhosen mehr sein. Und tatsächlich: Nach ihrem Sieg in der Talenteshow „Sprungbrett“ gehts für Gabi richtig ab. Aber keine Karriere ohne die richtigen Kontakte. Der unheimliche Stasi-Werner ist ab sofort Gabis ständiger Begleiter, und „sich ein bisschen umhören“ im Auftrag des Sozialismus gehört jetzt eben notgedrungen dazu. Schließlich lauert der Feind ja überall – fatalerweise auch in Gestalt von Gabis bester Freundin Hella. Die galt schon während der Schulzeit als Landesverräterin und engagiert sich mittlerweile für die Bürgerbewegung Neues Forum. Und dann kommt – mitten im lang ersehnten Auftritt bei „Ein Kessel Buntes“ – die Wende, und auf einen Schlag ist alles anders. Da nützt Gabis „Berufsausweis für Schlagergesang“ nichts mehr. Schon gar nicht, als ihr die eigenen Stasi-Aktivitäten um die Ohren fliegen.
Das Elbe Wochenblatt am Wochenende verlost dreimal zwei Karten für „Gabi Mut “ am Mittwoch, 18. Mai, im Schmidtchen. Gewinnen, so gehts: Einfach eine Postkarte an die Wochenblatt-Redaktion senden, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg, oder eine E-Mail an: post@wochenblatt-redaktion.de – Stichwort „Gewinne: Gabi Mut“ (Bei E-Mails bitte in die Betreffzeile). Einsendeschluss ist Freitag, 6. Mai. Bitte die Telefonnummer angeben, die Gewinner werden benachrichtigt und stehen auf der Gästeliste. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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