Das turbulente Hanseaten-Musical

Die Eigentümer und Mitarbeiter des Fischrestaurants „Hamburg Royal“ treffen auf sehr unterschiedliche Besucher. Foto: Oliver Fantitsch
Hamburg: St. Pauli Theater |

St. Pauli Theater porträtiert in „Hamburg Royal“
Menschen der Elbmetropole – Karten zu gewinnen

René Dan, Hamburg

In diesem hippen Lokal verkehrt Hamburgs Gesellschaft – und hier wird ihr, mit viel Sinn für Humor, der Spiegel vorgehalten: „Hamburg-Royal. Das Hanseaten Musical“ heißt die neueste Eigenproduktion des St. Pauli Theaters. Für die Vorstellung am Sonntag, 4. Oktober, um 19 Uhr verlost das Elbe Wochenblatt drei mal zwei Karten.
„Hansen“ heißt eigentlich Hans Bremer und leitet das noble, aber in die Jahre gekommene Fischrestaurant „Royal“, das der Witwe des Gründers und einem alteingesessenen Reeder gehört. Seit Kurzen dabei: ein russischer Geschäftsmann. Als die Tochter des Reeders nach Hamburg zurückkehrt, verliebt sie sich sofort in Hansen. Sie wollen heiraten. Und dann gehört er endlich dazu: als fast echter Hamburger, der vor gut 20 Jahren einer unerfüllt gebliebenen Liebe wegen an die Elbe kam.
Doch noch gilt es, die letzten 24 Stunden vor der Hochzeit zu überstehen. Eigentlich für Hansen kein Problem. Diesmal aber entwickelt sich vieles anders als gewohnt, und nicht nur wegen des Polterabends im Lokal. Doch zum Glück steht Hansen die langjährige Oberkellnerin bei, mit der er einst eine Nacht verbracht hatte.

Musik reicht von Hans Albers bis zur „Hamburger Schule“

Zunächst scheint alles nur Routine. Morgens werden die edlen Lebensmittel geliefert, dann der Mittagstisch für die Bus-Touristen, gefolgt vom Dinner für die Reichen und Neureichen und schließlich der After-Hours-Club, in dem Besucher auch mal Grenzen überschreiten.
Höchst unterschiedliche Menschen treffen hier zusammen. Die Bandbreite reicht von der in Würde gealterten Hanseatin, über leicht befremdete Bayern, honorige Senatoren, stolze Obdachlose bis zur liebeskranken Transsexuellen.
Die längste Nacht seit Bestehen des Lokals gewinnt auch durch Musik an Fahrt. Lieder von Hans Albers und Udo Lindenberg führen ebenso durch die Elbmetropole wie Bands der „Hamburger Schule“ oder neue Songs.
Wer diesen bunten Kosmos kostenlos sehen möchte, sendet bis Montag, 21. September, eine Postkarte mit Absender und Telefonnummer an: Elbe Wochenblatt, Stichwort: „Hamburg Royal“, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg. Oder per E-Mail, mit dem Betreff „Gewinne: „Hamburg Royal“, an die Adresse post@
wochenblatt-redaktion.de.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hamburg Royal

im St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29, Voraufführungen 22. und 23. September, Premiere: 24. September. Weitere Vorstellungen bis zum 8. November, täglich außer montags, jeweils 20 Uhr, sonntags 19 Uhr. Tickets zwischen 18,90 bis 65,90 Euro, einschließlich aller Gebühren, unter Tel. 47 11 06 66 und und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
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