Weiterer Erfolg im Abstiegskampf

Sögun Petersen (hier beim Sprungwurf) wird die Altonaer Handballerinnen genau wie Katharina Ropeter am Saisonende verlassen. Foto: rp
Hamburg: SG Altona |

St. Pauli siegt erneut, SG Altona klaut dem Hamburger Meister einen Punkt

von Rainer Ponik

Mit einem 22:22-Unentschieden beim Hamburg-Liga-Meister SG Hamburg-Nord haben die Handballerinnen der SG Altona die Spielserie 2011/12 erfolgreich abgeschlossen.
Obwohl es für das Team von Trainerin Catrin Köhnken im Saison-Abschlussspiel um nichts mehr ging, zeigten die Altonaerinnen noch einmal eine sehr ansprechende Leistung. Schon im Hinspiel, dass die SGA in Altona mit 24:21 gewonnen hatte, brauchten sich die Gäste vor dem frisch gebackenen Oberligaaufsteiger nicht zu verstecken. Die Zuschauer sahen erneut ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Führung wechselte. Kurz vor Schluss führte die SGA sogar noch mit drei Toren Vorsprung, doch in den letzten Minuten fehlte den Altonaerinnen die nötige Ruhe und Cleverness, um zu gewinnen. „Auch mit einem Remis können wir gut leben“, freute sich Catrin Köhnken.
Ein kWermutstropfen mischte sich jedoch in die Gute-Laune-Stimmung: mit Mannschaftsführerin Katharina Ropeter und Rückraumspielerin Sögun Petersen bestritten zwei wichtige Stützen des Altonaer Spiels in Poppenbüttel ihr Abschiedsspiel.
„Es gibt aber auch einige Anfragen von Spielerinnen, die sich uns gern anschließen würden“, hofft Catrin Köhnken auf die eine oder andere Verstärkung.
Während die Spielerinnen der SGA zunächst regenerieren können, gibt es für die Oberliga-Handballer vom FC St. Pauli keine Pause. Mit dem 31:27-Erfolg im Heimspiel gegen die HSG Hohn/Elsdorf blieben die Karsten Heides Schützlinge zum vierten Mal in Folge unbesiegt.
Da auch St. Paulis Ligakonkurrenten im Abstiegskampf gepunktet haben, steht der FC weiter unter Erfolgsdruck. Im Spiel gegen die Gäste aus der Peripherie von Rendsburg zogen die Braun-Weißen zwischenzeitlich auf 17:9 davon. In der Endphase der Partie ließ St. Pauli die Zügel etwas schleifen, doch der Sieg geriet nie ernsthaft in Gefahr.
Die meisten Treffer für den FC erzielten Arne Dohren (sieben) und Klaus Häfele (fünf) sowie Jan-Niklas Rohde, Johannes Vorst und Marius Clausen (je vier). Schon am Sonnabend steht der Pauli beim Tabellenachten HSG Schülp-Osterrönfeld erneut vor einer schwierigen Aufgabe.
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