Volleyball: RSV verlor komplettes Team und kämpft um Klassenerhalt

Jenny Fleischmann ist die einzige Rissener Spielerin, die schon im letzten Jahr Verbandsligaluft schnupperte.

Leben Totgesagte länger?

Sascha Schulz hat es nicht leicht. Der neue Coach der Rissener Verbandsliga-Volleyballerinnen steht nach dem Weggang der kompletten Stamm-Sechs vor einem völligen Neuaufbau.
Einzig Jenny Fleischmann konnte in der vergangenen Spielzeit, in der man dem Abstieg nur durch die neue Strukturierung der Spielklassen knapp entging, Erfahrung in Hamburgs höchster Spielklasse sammeln. „Wie haben sehr viel an Substanz verloren, aber deshalb stecken wir den Kopf nicht in den Sand“, gibt sich Sascha Schulz, der beim RSV in den vergangenen Jahren ein starkes Jugendteam formte, kämpferisch.
Trotzdem ist der neue Trainer realistisch genug zu wissen, dass es für die unerfahrene, junge Truppe sehr schwer werden dürfte, den Abstieg in die Landesliga zu vermeiden. Die bisherige Saisonbilanz fällt entsprechend trostlos aus. In vier Spielen konnte das neuformierte Team nicht einen einzigen Satz gewinnen. Die Stimmung im Team hat trotzdem nicht gelitten. „Alle sind sich darüber bewusst, dass die Erfolge sich nicht von heute auf morgen einstellen können“, sagt Sascha Schulz.
In den nächsten Wochen hat man beim Tabellenletzten aufgrund einer Spielpause viel Zeit, um am Zusammenspiel zu feilen. „Wenn es den Mädels gelingt, im Training eine etwas professionellere Einstellung zu entwickeln, werden wir unser Spielniveau bestimmt zügig verbessern können“, ist sich Sascha Schulz sicher. Auch in puncto Taktik gibt es einigen Nachholbedarf. Spätestens zu Beginn der Rückrunde hofft man in Rissen konkurrenzfähiger zu sein. Ob es dann noch klappt, mindestens drei Teams hinter sich zu lassen und den Klassenerhalt zu erreichen, bleibt abzuwarten. Gemeinsam mit Jugendleiter Wilfried Sattler hat Sascha Schulz bereits einen „Plan B“ in petto. „Dann peilen wir innerhalb von höchstens zwei Jahren den Wiederaufstieg an“, glaubt der RSV-Coach an ein schnelles Comeback.
Damit es gar nicht erst so weit kommt, versucht Schulz inzwischen, alle Hebel in Bewegung zu setzen. „Besonders eine versierte Zuspielerin würde unser Team noch einmal deutlich stärker machen“, weiß Schulz, der in Sachen Neuzugänge permanent aktiv ist. Wer Lust hat, das junge Team zu verstärken, kann sich gern unter Tel 0172 – 824 77 24 bei Sacha Schulz melden.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.