Viel Spannung – wenig Tore!

Rasmus Gersch lief in der Schlussphase zur Hochform auf, erzielte erst den Ausgleich und hier dann das Führungstor für den FC St. Pauli. Foto: rp
Hamburg: FC St. Pauli Handball |

Handball-Oberliga: St. Pauli besiegt den TSV Hürup mit 23:22

Rainer Ponik, Hamburg-West

Erst wurde gesiegt, dann kräftig gefeiert! So ist es üblich auf St. Pauli – nicht nur beim Fußball. Auch kürzlich bei den Handballern, als die Herren den bisherigen Tabellendritten knapp mit 23:22 besiegen konnten.
Die Gastgeber ließen jedoch vor allem in der ersten Halbzeit Spielwitz und Durchsetzungsvermögen vermissen. Vor allem im Angriffsspiel haperte es; einzig Jan Niklas Rode tauchte immer wieder gefährlich vor dem TSV-Tor auf und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass sein Team zur Halbzeit (12:13) nur mit einem Tor hinten lag. Nach dem Seitenwechsel baute Hürup den Vorsprung schnell auf vier Treffer aus.
Erst eine Auszeit von Spielertrainer Klaus Häfele, der an der Seitenlinie wie immer von Achim Cordes vertreten wurde, brachte die Wende. „Durch die Einwechslung von Arne Dohren haben wir den Schalter umgelegt“, lobt Klaus Häfele seinen Teamkameraden, der vor der Abwehr für Unruhe im Aufbau- und Kombinationsspiel der Gäste sorgte.


Paraden von Thomas Renz und Lukas Leidreiter


St. Pauli kämpfte sich auch aufgrund gelungener Paraden von Thomas Renz und Lukas Leidreiter Tor um Tor heran und glich sogar zum 21:21 aus. Als Rasmus Gersch die Hausherren mit 22:21 in Führung brachte, wurde die Halle endgültig zum Hexenkessel.
Die Partie wogte hin und her – Tore blieben aber Mangelware. Als Klaus Häfele dann aber doch noch mal erfolgreich abzog, lag St.Pauli mit zwei Toren vorn. Hürup kam in letzter Minute zwar noch zum Anschlusstreffer, doch zu mehr reichte es nicht mehr. „Die Mannschaft hat wieder einmal Moral gezeigt und sich mit dem Sieg belohnt“, freute sich Klaus Häfele.
Am kommenden Sonnabend (17.30 Uhr, Klaus-Groth-Straße 11) soll es in Tornesch gegen den TuS Esingen Auswärtspunkte geben. Die Esinger konnten in den ersten sieben Partien nicht einen einzigen Punkt ergattern „Das wird trotzdem nicht einfach“, warnt Klaus Häfele davor, den Gegner zu unterschätzen. Schließlich möchte der FC (jetzt Tabellenachter) durch einen erneuten Sieg Boden gut machen.
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