Umkämpfter Auswärtssieg

Augen zu und durch: Rasmus Gersch zählte in Mildstedt zu den besten Spielern seiner Mannschaft. Foto: rp
Hamburg: FC St. Pauli Handball |

Handball-Oberliga: St. Pauli gewinnt in Mildstedt mit 25:23

Rainer Ponik, Hamburg-West

Für die Oberliga-Handballer vom FC St. Pauli endete der Wochenendausflug zum Auswärtsspiel nach Mildstedt am Sonnabend mit einem Happy-End: Nach einer über weite Strecken sehr kampfbetonten Begegnung konnten die St. Paulianer den dritten Auswärtssieg der Saison feiern.
Die Gäste erwischten zwar den besseren Start, lagen schnell mit 4:0 vorn und hatten Spiel und Gegner zunächst im Griff. Doch dann brachten die Braun-Weißen die Nordfriesen durch eigene Nachlässigkeiten ins Spiel, sodass der Vorsprung bis zum Pausenpfiff (11:11) aufgebraucht war.
Nach dem Wechsel geriet St. Pauli mehrfach in Rückstand. Erst mit der Einwechslung von Torwart Lukas Leitreiter begann sich das Blatt wieder zu wenden. Leitreiter präsentierte sich in Topform und auch auf dem Feld agierten die Gäste souveräner.
St. Pauli wartete im Angriff auf Lücken in der Mildstedter Abwehr, um die gute Wurfgelegenheiten zu nutzen.

Partie wurde erst in der Schlussminute entschieden

Immer wieder waren es am Ende aber auch Einzelaktionen, die zum Torerfolg führten. Vor allem Johannes Vorst, der insgesamt sieben Treffer erzielte, kam aus dem Rückraum immer wieder gefährlich vor das TSV-Tor.
Neben ihm wussten auch Rasmus Gersch, der ebenfalls sieben Mal traf, als sicherer Siebenmeterschütze und Sebastian Spreitzer, der sich in Eins-Gegen-Eins-Situationen am gegnerischen Kreis immer wieder durchsetzen konnte, zu gefallen.
Trotz alledem wurde die Partie erst in der Schlussminute entschieden, als Rasmus Gersch einen Siebenmeter zum 25:23-Endstand im gegnerischen Tor versenkte. „Es war kein besonders schönes Spiel, aber die Punkte nehmen wir natürlich trotzdem gern mit!“, war Trainer Steffen Greve dann doch mit der Handballwelt zufrieden.
Im nächsten Spiel am kommenden Sonnabend (18.30 Uhr, Halle Neumoorstück) bei Aufsteiger TV Fischbek, der bislang keines seiner Heimspiele gewinnen konnte, will St. Pauli gern nachlegen. „Einfach wird es nicht, denn der TVF braucht im Abstiegskampf jeden Punkt“, ist Coach Steffen Greve sicher, das es keine leichte Aufgabe sein wird, Punkte mit nach Hause zu nehmen.
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