Trainerwechsel hat sich ausgezahlt

Nick Brisevac (AFC, rechts) kam vor Saisonbeginn von Rot-Weiß Oberhausen zum AFC und hat sich auf Anhieb einen Stammplatz erkämpft. (Foto: rp)

FC Altona 93 auf dem Weg nach oben - SV Lurup steckt tief im Tabellenkeller fest

Rainer Ponik, Lurup/Altona

Vor dem Start in die Oberliga-Rückrunde werden sich Trainer, Spieler und Funktionsträger vom FC Altona 93 und SV Lurup wohl höchst unterschiedliche Ziele setzen.
Nach total verpatztem Saisonstart (fünf Niederlagen in Folge) hat sich der vom AFC-Vorstand in die Wege geleitete Trainerwechsel bereits ausgezahlt. Unter dem neuen Cheftrainer Berkan Algan und seinem Co Dirk Burmester haben die 93-er nur noch eines der letzten zehn Spiele verloren. Den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle haben sie längst geschafft und sind seit nunmehr sechs Partien unbesiegt.

Das Stimmungsbarometer zeigt nach oben
Trotz der Absage des letzten Spiels in Niendorf zeigt das Stimmungsbarometer an der Adolf-Jäger-Kampfbahn vor dem „Klasssiker“ gegen den HSV Barmbek-Uhlenhorst steil nach oben. Schon am morgigen Sonntag (14 Uhr, Griegstraße) bietet sich für Altona die Chance, sich für die bittere 0:3-Auftaktniederlage zu revanchieren.
Gerade noch rechtzeitig ist auch Altonas gefährlichster Torschütze Felix Brügmann wieder einsatzfähig. Der Neuzugang, der bereits fünf Saisontreffer erzielte, ist nach muskulären Problemen wieder fit. Auch Torhüter Arvid Schenk und Abwehrspieler Malik Issahaku sind nach ihrer Verletzungspause ebenfalls wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.
„Klar, dass wir unsere Fans glücklich machen und ihnen am Nikolaustag einen Sieg schenken wollen“, hofft Berkan Algan vor dem Duell mit Gästen, die lange Zeit die Tabelle anführten und aktuell Tabellenzweiter sind, auf eine Überraschung.

Nur ein Punkt in 14 Saisonspielen
Währenddessen kämpft man beim SV Lurup ums nackte Überleben. Das Team von Trainer Norman Köhlitz konnte in 14 Saisonspielen nur einen Punkt ergattern und steht mit 5:86 Toren weit abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.
Das war nicht anders zu erwarten, denn in der Sommerpause hatte das komplette Aufstiegsteam dem Verein aufgrund finanzieller Differenzen (das Elbe Wochenblatt berichtete) den Rücken gekehrt. Trotzdem zog der Verein sein Team nicht aus Hamburgs höchster Spielklasse zurück, um nicht einen Neuanfang in der Kreisliga starten zu müssen. Am heutigen Sonnabend (15 Uhr, Landesgrenze) muss der SV Lurup bei Aufsteiger FC Türkiye antreten.
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