St.Paulis Rugbyherren eilen von Sieg zu Sieg

St.Paulis Rugbyherren sind in der 2. Bundesliga derzeit nur schwer zu stoppen. (Foto: pr)
Von Rainer Ponik.
Die Rugbyherren vom FC St. Pauli kann man ohne Zweifel schon zum festen Inventar der 2. Bundesliga Nord zählen. Ob das aber noch lange so bleiben wird, ist nicht sicher, denn nach sieben Spieltagen führt das Team von Trainer Paul McGuigan die Tabelle ungeschlagen an und darf durchaus darauf hoffen, auch am Saisonende ganz oben zu stehen.
„Bei uns läuft momentan einfach alles rund“, begründet St. Paulis langjähriger Erfolgscoach Jens Michau den hervorragenden Start in die neue Spielzeit, in der bisher alle sieben Spiele gewonnen werden konnten. Wie gut das Team harmoniert, musste am vergangenen Wochenende auch der USV Potsdam, der von vielen Experten vor Saisonbeginn als Geheimfavorit gehandelt wurde, erkennen.
Kicker Sebastian Koch (14 Punkte), Oldie Malte Beyerbach (10), Mannschaftskapitän Kai Falcke, Lorenz Klingbeil und Nicolas Mongeraud (je 5) holten mit ihren Punkten auf dem heimischen Platz an der Saarlandstraße einen ungefährdeten 39:14-Erfolg heraus.
Worin liegt das Erfolgsgeheimnis? Im Gegensatz zur letzten Spielzeit hat sich die Mannschaft keineswegs verstärkt. „Das Team wurde auf einigen Positionen umgestellt. Außerdem haben wir das nötige Quäntchen Glück gehabt“, berichtet Jens Michau. Die beiden Spielmacher Kai Falcke und Friedrich Michau verstehen sich prima. Zudem blieb die Mannschaft bisher von schweren Verletzungen verschont. „Alle Leistungsträger sind fit“, freut sich Paul McGuigan.
Das ist auch nötig, denn am kommenden Wochenende wollen die St. Paulianer auch beim Auswärtsspiel in Hohen Neuendorf erfolgreich sein. „Dort haben wir uns nicht zuletzt wegen der aufgeladenen Atmosphäre oft schwer getan“, berichtet Jens Michau.
Neben der Rugbyunion gilt in dieser Spielzeit vor allem der SC Germania List als stärkster Konkurrent um den Titel. Das Hinspiel konnte der FC St.Pauli vor zwei Wochen in Hannover aber klar mit 26:8 gewinnen. Im
Meisterschaftskampf haben die Braun-Weißen also die besten Karten. Ob die Mannschaft im Falle der sportlichen Qualifikation aber auch in die 1. Bundesliga aufsteigen wird, ist noch unklar. „Das ist vor allem eine finanzielle Frage“, weist Jens Michau auf die ziemlich leeren Vereinskassen hin.
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