St. Pauli sichert Klassenerhalt

Nach dem Spiel präsentierten sich die „Derbysieger“ in Feierlaune. Foto: rp
Hamburg: FC St. Pauli Handball |

Handball-Oberliga: Aufsteiger besiegt den HSV II mit 29:25

von Rainer Ponik, Hamburg-West

Fast 400 Fans füllten die Sporthalle an den Budapes-ter Straße bis auf den letzten Platz, als die Oberliga-Handballer vom FC St. Pauli im letzten Saisonspiel ausgerechnet gegen den Tabellendritten HSV II um den Klassenerhalt kämpfen mussten.
„Wenn wir hinten sicher stehen, können wir es schaffen“, machte Pauli-Coach Carsten Heide seinen Schützlingen vor der Partie klar, worauf es aus seiner Sicht besonders ankam. Nach schneller 4:1-Führung fehlte aber kurz die Ordnung, sodass der HSV auf 7:5 davonzog. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt sorgten eine Handvoll HSV-Hooligans, die auf das Spielfeld stürmten, für einen Eklat. Nachdem die Störenfriede aus der Halle vertrieben worden waren, konnte die Partie weitergehen. Die Unterbrechung kam kurioserweise den Gastgebern zugute, die in Abwehr und Angriff wieder konzentrierter zu Werke gingen. Vor allem Linksaußen Marius Clausen war nicht zu stoppen und hatte großen Anteil daran, dass seine Mannschaft zur Pause mit 13:8 vorn lag.
Auch nach dem Wechsel sah es zunächst so aus, als sollten die Gastgeber einem ungefährdeten Sieg entgegensteuern. Nach zwei aufeinander folgenden Strafzeiten für Arno Holzhaus und Sebastian Wippich schmolz der Vorsprung von 19:13 auf 21:20 zusammen. Doch Pauli behielt die Übersicht. Vor allem Ersatz-Keeper Ingo Schwarz, der für Sven Alt zwischen die Pfosten beordert wurde, sorgte in dieser entscheidenden Phase mit ein paar tollen Reaktionen dafür, dass das Spiel nicht kippte. So reichte es zum 29:25-Erfolg des Aufsteigers, der damit auch im nächsten Jahr in der Vierten Liga weiterspielen darf.
„Ich bin verdammt stolz auf meine Mannschaft, in der heute jeder alles aus sich herausgeholt hat“, freute sich Carten Heide über die vor allem in kämpferischer Hinsicht überzeugende Leistung seiner Mannschaft. Nicht zuletzt aufgrund der starken Heimbilanz (sieben Siege, nur zwei Niederlagen) konnten die Braun-Weißen die Saison auf Rang elf abschließen.
Beste Torschützen waren diesmal Johannes Vorst (sieben), Klaus Häfele (sechs) sowie die starken Außen Marius Clausen und Arne Dohren (je fünf).
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