St. Pauli bleibt zu Hause unbesiegt

Arno Holzhaus (FC St.Pauli) zeigte sich im Spiel gegen Ellerbek in guter Form und erzielte insgesamt vier Tore. Foto: rp
Hamburg: St. Pauli |

Handball: 400 Fans sahen das Remis gegen Ellerbek, Altona verliert erneut

RAINER PONIK, HAMBURG-WEST
Forza St. Pauli! Rund 400 Zuschauer sorgten beim Oberligaspiel der Kiez-Handballer in der Budapester Straße für eine großartige Kulisse. Im Spiel gegen den TSV Ellerbek erwischten die Braun-Weißen den besseren Start, führten schnell mit 4:2 und gaben den Vorsprung bis zur Halbzeit (12:8) nicht mehr ab. „Wir haben mehrfach von einer 6:0- auf eine 4:2-Deckung umgestellt und trotzdem gut gestanden“, freute sich Pauli-Coach Karsten Heide über die recht gute Abwehrarbeit.
Nach dem Seitenwechsel konnte der FC seinen Vorsprung sogar auf 15:10 ausbauen. Fühlten sich die Hausherren schon zu sicher? Fast hatte es den Anschein, denn plötzlich schlichen sich immer mehr Fehler ins Passspiel der Gastgeber ein. Ärgerlich, denn so konnte Ellerbek zehn Minuten vor Schluss sogar mit 19:18 in Führung gehen. In der spannenden Schlussphase wogte die Begegnung hin und her. Die Führung wechselte mehrmals. Nach Zeitstrafen für Marius Clausen und Arne Dohren musste St. Pauli seinen Ein-Tore-Vorsprung mit vier Feldspielern verteidigen. Das misslang, denn zehn Sekunden vor Schluss nutzte der TSV das Überzahlspiel, um sich das am Ende leistungsgerechte 24:24-Remis zu sichern.
„Ellerbek hat uns das Toreschießen durch seine offensive Deckungsweise schwer gemacht. Trotzdem hat meine Mannschaft unter dem Strich ein gutes Spiel gemacht. Mit der Punkteteilung können wir leben“, zeigte sich Karsten Heide mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. Beste Torschützen waren diesmal Anre Dohren und Johannes Vorst, die jeder fünfmal ins Tor des Gegeners trafen. Am kommenden Sonnabend muss der FC St. Pauli (5:7-Punkte) nun in Glückstadt beim punktgleichen MTV Herzhorn antreten.
Während sich Aufsteiger St. Pauli in der höheren Klasse bislang gut verkauft, steht Oberligaabsteiger SG Altona nach der vierten Niederlage im fünften Saisonspiel auch in der Hamburg-Liga auf einem Abstiegsplatz. Beim 10:20 gegen Tabellenführer AMTV war das Team von Trainerin Cathrin Köhnken chancenlos. Im Kellerderby beim Tabellenletzten HSV (15 Uhr, Wegenkamp) muss deshalb unbedingt wieder ein Sieg her.
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