Siebenmeter-Drama kostet einen Punkt!

St. Paulis Spielertrainer Klaus Häfele war von der Gästeabwehr nur schwer zu stoppen und mit sechs Treffern auch bester Torschütze seines Teams, das sich mit einem Remis zufrieden geben musste. Foto: rp
Hamburg: FC St. Pauli Handball |

St. Paulis Handballer müssen sich im Spitzenspiel gegen die SG Wift mit einem Unentschieden begnügen

Rainer Ponik, Hamburg-West

Nur eine Woche nach der ärgerlichen 23:25-Pleite in Lübeck war der sechste Saisonsieg für die Handballer des FC St. Pauli im Spitzenspiel gegen die SG Wift Neumünster zum Greifen nah. Spielertainer Klaus Häfele stand knapp 30 Sekunden vor Schluss zum Siebenmeter bereit, hätte mit einem Treffer zum 27:25 alles klar machen können, doch leider konnte der Routinier den Ball nicht im Tor unterbringen.
Im Gegenzug bekamen auch die Gäste einen Siebenmeter zugesprochen, den der sonst sehr gut aufgelegte Thomas Renz aber nicht abwehren konnte, sodass sich der FC St. Pauli die Punkte diesmal teilen mussten. „Ist ja klar, dass wir ein wenig enttäuscht sind“, ärgerte sich Klaus Häfele nach dem Schlusspfiff über den Punktverlust gegen den Tabellenzweiten. Schließlich hatten St. Paulis Handballer fast die ganze Spielzeit vorn gelegen. Zu Spielbeginn konnten die Gastgeber schnell auf 5:1 davonziehen, doch die Schleswig-Holsteiner glichen kurz vor dem Seitenwechsel zum 14:14 aus.

Stolz auf die Erfolge beim
„etwas anderen Verein“

Nach vier Toren in Folge führte St. Pauli in der zweiten Halbzeit mit 18:14. Doch der Vorsprung schmolz kurz vor Schluss auf ein Tor zusammen – dann das Siebenmeter-Drama.
Trotz des verpassten Sieges könnte die Stimmung im Team kaum besser sein. „Durch den guten Saisonstart hat das Selbstbewusstsein einen Schub erhalten, jeder trägt seinen Teil zum Erfolg bei“, freut sich Klaus Häfele. Neuzugänge wie Philipp Liebe oder Sebastian Spreitzer wurden gut integriert und fühlen sich bei St. Pauli pudelwohl.
„Wir trainieren im Gegensatz zu unseren Konkurrenten nur zweimal in der Woche, kommen ohne Geldprämien aus,, managen uns selbst und können trotzdem prima mithalten“, ist Klaus Häfele ein bisschen stolz darauf, was „beim etwas anderen Verein“ möglich ist.
Im Duell mit Tabellenführer und Aufstiegsfavorit HSV II ist man am kommenden Sonnabend (17 Uhr, Hellgrundweg) in der Volksparkarena dennoch krasser Außenseiter.
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