SG Altona zerlegt Oberligaabsteiger!

Auch Margaritha Mularczyk steuerte einen Treffer zum 28:18-Erfolg der SG Altona bei. Foto: rp
Hamburg: SG Altona |

28:18 – Schröder-Schützlinge mit bester Saisonleistung

Rainer Ponik, Hamburg-West

Das war unsere mit Abstand beste Saisonleistung!“, freute sich Stephan Schröder, Trainer der Hamburg-Liga-Handball-erinnen der SG Altona über den ebenso klaren wie verdienten 28:18-Erfolg gegen Oberligaabsteiger SG Niendorf/ Wandsetal. Obwohl mit Anna Beul (Bänderriss), Gina Kühn (Schulter ausgekugelt), Maria Thielmann (beruflich verhindert) und Annika Gehlen (Urlaub) gleich vier wichtige Spielerinnen fehlten, war die SGA fast durchgehend die spielbestimmende Mannschaft.
Schon im ersten Durchgang agierten die Gastgeberinnen in Abwehr und Angriff sehr konzentriert und nutzten nach variablem Kombinationsspiel immer wieder die Lücken in der Abwehr der Gäste, um bis zur Halbzeitpause auf 14:8 davonzuziehen. Vor allem Mareike Schulz war nicht zu bremsen, erzielte sieben ihrer insgesamt neun Tore vor dem Seitenwechsel.
Auch nach Wiederanpfiff änderte sich zunächst wenig, sodass der Vorsprung bis zur 40. Minute auf 18:10 ausgebaut werden konnte. Im Gefühl des sicheren Sieges schlichen sich dann aber einige technische Fehler ins Spiel der Gastgeberinnen ein, so dass Niendorf/Wandsetal auf 15:20 verkürzen konnte.
Stefan Schröder handelte, nahm eine Auszeit und brachte sein Team wieder auf Kurs. So ließen die Hausherrinnen auch in der Schlussphase nichts mehr anbrennen und warfen einen ungefährdeten Sieg heraus. „Es war entscheidend, dass wir sehr gut verteidigt haben und unsere Torhüterin Christine Wulf überragend gehalten hat“, sprach Stephan Schröder der gesamten Mannschaft ein großes Lob aus.
Fast 30 Tore zeugten davon, dass auch die Angriffsleistung stimmte. „In den ersten Spielen haben wir zu viele Chancen nicht nutzen können, diesmal war das anders. Jede Feldspielerin hat heute getroffen!“, war Stephan Schröder rundum zufrieden.
Nach dem vierten Sieg im fünften Saisonspiel belegt die SGA jetzt hinter Spitzenreiter HT Norderstedt (9:1) und den punktgleichen Teams der Halstenbeker Turnerschaft und der SG Hamburg-Nord (je 8:2), letztere ist bereits am Sonntag (16 Uhr, Eckernförder Straße) der nächste Gegner der Altonaerinnen, Rang vier.
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Horatiu - Thomas Reinhardt aus Harburg | 24.11.2014 | 15:16  
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