SG Altona verkaufte sich teuer

Altonas Neuzugang Nele Ueding bot im Spiel gegen die SG Wilhelmsburg eine gute Leistung und erzielte insgesamt drei Treffer. Foto: rp

Handball Hamburg-Liga: Schröder-Schützlinge unterlagen
Oberligaabsteiger Wilhelmsburg mit 20:25

Rainer Ponik, Hamburg-West
Die Handballerinnen der Spielgemeinschaft Altona (SGA) sind mit einer 20:25-Niederlage gegen Oberligaabsteiger SG Wilhelmsburg in die neue Hamburg-Liga-Spielzeit gestartet. Trotz der Auftaktpleite war SGA-Coach Stephan Schröder aber keineswegs unzufrieden mit seinem Team.
Nach ausgeglichener Anfangsphase gerieten die Gastgeberinnen Mitte der ersten Halbzeit mit 4:10 in Rückstand, konnten ihn aber bis zum Seitenwechsel (9:12) wieder halbieren. In der zweiten Halbzeit kämpfte sich die SGA heran. Als Maxi Geik neun Minuten vor Schluss den 18:18-Ausgleich erzielte, lag sogar der Führungstreffer für Altona in der Luft.
Die Partie avancierte zum Handballkrimi, als Atsuko Takara drei Minuten vor dem Abpfiff erneut ausgleichen konnte. Die Freude darüber währte allerdings nur 14 Sekunden: Im direkten Gegenzug punkteten die Gäste. Statt geduldig auf gute Wurfgelegenheiten zu warten, sorgten überhastete Fehlwürfe schließlich dafür, dass die SGW klar mit 25:20 gewinnen konnte.
„Unter dem Strich war es eine gute Leistung meiner Mannschaft“, betonte Stephan Schröder. Ein Sonderlob erhielt die quirlige Maxi Geik, die drei Tore erzielte und bei drei weiteren Versuchen Pech hatte: Der Ball sprang vom Innenpfosten jeweils zurück ins Feld. Auch Neuzugang Laura Heinze – sie wechselte zusammen mit Sandra Bornhöft von TuS Esingen nach Altona – feierte nicht nur aufgrund ihrer drei Treffer ein gelungenes Debüt. Und nach langer Verletzungspause ging Lisa Mai in der Abwehr beherzt zur Sache. Erfolgreichste Torschützin war Atsuko Takara, die sechs Mal traf.
Weil die SGA neben Laura Heinze und Sandra Bornhöft mit Nele Uedimg, Leonie Hock (beide HSG Pinnau) und Jenny Harre (HG Hamburg-Barmbek) noch drei weitere Neuzugänge verpflichten konnte, blickt Stephan Schröder dem Saisonverlauf durchaus optimistisch entgegen: „Wir haben einen breiteren Kader und kaum noch Verletzungssorgen. Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte sollte für uns möglich sein“. Am Sonnabend, 23. September (17.45 Uhr, Scharbeutzer Straße), muss die SGA bei der zweiten Mannschaft vom Altrahlstedter MTV antreten
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