SG Altona siegt in Elmshorn

Hamburg: SG Altona |

Torhüterinnen überzeugten; St. Pauli muss bangen

von Rainer Ponik

Nach dem souverän herausgespielten 23:17-Erfolg gegen die SG HSV Hamburg haben die Hamburg-Liga-Handballerinnen der SG Altona auch den zweiten Abstiegskandidaten klar besiegt. Vor dem Auswärtsspiel in Elmshorn war man aber gewarnt, denn im Hinspiel hatte es für das Team von Trainerin Catrin Köhnken nur zu einem knappen 18:17-Erfolg gereicht.
Auch diesmal taten sich die
Gäste, die mit vielen durch Krankheit und Erkältungen geschwächten Spielerinnen angereist waren, zunächst recht schwer. Vor allem Elmshorns spielstarke Spielmacherin Antje Dingler sorgte dafür, dass der Tabellenvorletzte bis zur Halbzeit gut mithielt und beim Seitenwechsel sogar mit 9:8 in Führung lag.
Nach Wiederanpfiff änderte sich anfangs nicht viel. Erst die taktische Maßnahme, Elmshorns beste Spielerin kurz zu decken, brachte die Wende. Stefanie Kasch und später Julia Finger erledigten die Aufgabe mit Bravour, sodass die Altonaerinnen in kurzer Zeit durch erfolgreiche Tempogegenstöße auf 17:13 davonziehen konnten. „In der Schlussphase hat die Mannschaft dann nichts mehr anbrennen lassen“, lobte Catrin Köhnken ihr Team, das mit diesem Sieg den sechsten Tabellenplatz festigen konnte.
Ein Sonderlob verdienten sich nach dem 20:15 die SGA-Torhüterinnen Christin Schulz und Tine Wulff, die wieder einmal voll zu überzeugen wussten.
Im Heimspiel gegen die HG Norderstedt will die SGA ihre kleine Erfolgsserie am Sonntag (17 Uhr, Eckernförder Straße) gern ausbauen.
Während die SGA einen Mittelfeldplatz belegt, müssen die Oberliga-Herren vom FC St. Pauli nach der deutlichen 16:27-Schlappe im Auswärtsspiel beim TSV Ellerbek weiter um den Klassenerhalt bangen. Nach einer schnellen 2:0-Führung verlor der FC bald die Übersicht, weil die Gastgeber neben einem gut aufgelegten Torhüter auch eine sehr kompakte Abwehr besaßen.
Da nützte es auch nichts, dass St. Paulis Torjäger Johannes Vorst acht Treffer erzielte. Schon am heutigen Mittwoch (20.30 Uhr, Budapester Straße) könnte eine Vorentscheidung fallen. „Ein Sieg muss her, denn sonst haben wir kaum noch eine Chance den Abstieg zu verhindern“, ist St.Paulis Jan Niklas Rohde sicher.
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