SG Altona kämpft um Titel

Rückraum-Ass Christina Puchert (SG Altona) traf gegen Elmshorn fünf Mal ins gegnerische Tor und will mit ihrem Team Hamburger Meister werden. Foto: rp
Hamburg: SG Altona |

Stephan Schröders Handballerinnen wollen Hamburger Meister werden

Rainer Ponik, Hamburg-West

„Wir wollen unter die ersten drei Teams und so lange wie möglich um den Aufstieg mitspielen“, hatte Stephan Schröder seiner Mannschaft vor Saisonbeginn ein hohes Ziel gesetzt. Bislang haben die Handballerinnen der SG Altona ihren Trainer nicht enttäuscht, denn vier Spieltage vor Saisonschluss führen sie die Tabelle der Hamburg-Liga punktgleich mit der SG Wilhelmsburg an.
Am Sonntag besiegte die SGA, die sechs der letzten sieben Spiele für sich entscheiden konnte, den Elmshorner HT mit 26:22-Toren. Nach gutem Beginn führten die Gastgeberinnen schnell mit 4:1, doch dann schlich sich ins Spiel der Altonaerinnen der Schlendrian ein: Plötzlich lag Elmshorn mit 8:5 vorn. Stephan Schröder setzte auf eine offensivere Abwehrvariante, in der zunächst Friederike Bauer und später Saskia Hanft-Robert ein wenig vorgezogen agierten. Tatsächlich geriet die SGA nicht mehr ernsthaft in Gefahr, die Partie zu verlieren. „Wir haben heute keinen Schönheitspreis gewonnen, aber das war auch nicht wichtig, denn wir wollten das Spiel nur gewinnen“, so Stephan Schröder.

Gleich vier Teams streiten um die Meisterschaft

Beste Torschützin auf Seiten Altonas war wieder einmal Christina Puchert (fünf Tore), die gemeinsam mit Mareike Schulz und dem starken Torhüterduo Christin Schulz/ Christine Wulf zu den absoluten Leistungsträgern der SGA zählt.
„Ansonsten profitieren wir davon, dass wir ausgeglichen gut besetzt und auch torgefährlicher geworden sind“, freut sich Stephan Schröder. Der SGA-Coach ist mit dem Leis-tungsstand seines Team sehr zufrieden, weiß aber auch, dass der Kampf um die Hamburger Meisterschaft erst in den nächs-ten Wochen entschieden wird.
Gleich vier Teams streiten um den Titel. Schon am kommenden Sonnabend (17 Uhr, Halle Bickbargen) kommt es zum direkten Aufeinandertreffen mit dem Tabellenvierten Halstenbeker TS. Mit einem Sieg könnte der starke Aufsteiger seinen Rückstand auf die SGA bis auf einen Punkt verkürzen. Stephan Schröder fordert Einsatz: „Ich glaube, wer mehr Willen zeigt, wird das Spiel gewinnen!“
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