Sechs Spiele, fünf Pleiten

Nur selten kam Kreisläuferin Anne Fritsche gegen die starke Hintermannschaft der Gäste so frei wie hier zum Torabschluss. Foto: rp
Hamburg: SG Altona |

Handball-Oberliga: SG Altona kann nach gutem Start auch Spitzenreiter HSG
Jörl-Doppeleiche-Viöl nicht stoppen. Trainer Stefan Schröder bleibt optimistisch

Rainer Ponik, Hamburg-West

Nach dem achtbaren 22:24 gegen den jetzigen Tabellenzweiten Todesfelde/Leezen und dem 25:22-Erfolg beim THW Kiel haben die Oberliga-Handballerinnen von Aufsteiger SG Altona (SGA) nur noch deutliche Niederlagen kassiert.
So mussten die Damen am Sonntag auch im Heimspiel gegen Tabellenführer HSG Jörl-Doppeleiche-Viöl eine deutliche Niederlage hinnehmen.
Dabei hatte das Team von Trainer Stefan Schröder zunächst gut ins Spiel gefunden. Vor allem die konzentrierte Abwehrleistung der SGA verhinderte, dass sich der Spitzenreiter absetzen konnte. Viöls Haupttorschützin Lena Schulz wurde von Saskia Hanft-Robert und ihre Mitspielerinnen immer wieder so hautnah gedeckt, dass ihr kein einziger Treffer gelingen wollte. Zudem nutzten die Altonaerinnen die seltenen Lü-cken in der Hintermannschaft der Gäste, um das Spiel bis zur Halbzeit (8:11) noch relativ offen zu gestalten.

Nach starken 30 Minuten kam der Einbruch

„Warum wir nach dem Seitenwechsel nicht an die gute Leistung der ersten 30 Minuten anknüpfen konnten, ist mir schleierhaft“, ärgert sich Stefan Schröder über die plötzlich so schwache Vorstellung seines Teams. In der Tat ging man in der Abwehr nun viel zu passiv in die Zweikämpfe und lud den Gegner geradezu zum Torewerfen ein. Die Gäste kombinierten dagegen immer sicher, drückten aufs Tempo und brachten nicht nur Altonas Torhüterinnen mit ihren präzisen Anspielen und variablen Torabschlüssen schier zur Verzweiflung. So wuchs der Rückstand bis zum Schlusspfiff (14:30) bis auf 16 Tore an.

SG Altona hat sich mit
spielstarken Außen verstärkt

Dabei konnte sich die SGA mit Teresa Schmidt (Kiel Kronshagen) und Atsuko Takara (eigene Zweite) mit zwei spielstarken Außen verstärken. Zudem lassen auch junge Talente wie Rückraumspielerin Nina Dings für die Zukunft hoffen.
Trotz der fünften Niederlage in sechs Spielen traut Stefan Schröder seinem Team den Klassenerhalt zu. „Wir müssen die Ruhe bewahren und dürfen jetzt nicht verkrampfen!“, weiß der SGA-Coach, dass die Konkurrenzteams, die zu schlagen sind, seiner Mannschaft erst in den nächsten Wochen gegenüberstehen.
Am Sonnabend wartet im Auswärtsspiel bei Vorjahresmeister TSV Altenholz zunächst aber eine weitere, nur schwer zu lösende, Aufgabe auf die SGA.
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