Schafft TuS Osdorf den Oberliga-Aufstieg?

Rene Massoud (l.) will mit seiner Mannschaft mit vielen Siegen am heimischen Blomkamp wieder den Grundstein zu einer erfolgreichen Saison legen. Foto: pr

Fußball-Landesliga: Wiehle-Elf zählt zum Favoritenkreis

Von Rainer Ponik.
Nach dem direkten Wiederabstieg der Spielvereinigung Blankenese ist der Hamburger Westen nur noch durch Altona 93 in Hambburgs höchster Spielklasse vertreten. Dafür tummelt sich in der Landesliga nun gleich ein halbes Dutzend Mannschaften, die sich ehrgeizige Ziele gesetzt haben.
In Blankenese spricht allerdings niemand vom Titel. Schließlich muss die Mannschaft, die in der vergangenen Spielzeit über 100 Gegentreffer hinnehmen musste, erst einmal wieder Selbstvertrauen aufbauen. „Ein einstelliger Tabellenplatz sollte es aber schon sein“, gibt Daniel Lopez das Mindestziel vor.
Deutlich mehr ist dem Team vom TuS Osdorf zuzutrauen. Die offensivstarke Wiehle-Elf hat sich nun auch noch die Dienste von Torjäger Antonio Ude (zuletzt SC Egenbüttel) gesichert. Wenn der TuS, der mit Melvin Bonewald und Miguel da Costa gleich zwei starke Defensivspieler verpflichtet hat, auch im Abwehrbereich an Stabilität gewinnt, hat Osdorf das Zeug dazu, einen Spitzenplatz zu belegen.
Gleiches trauen viele Fußball-Experten auch dem SV Lurup zu. Vor der laufenden Spielzeit hat sich der SVL personell deutlich aufgerüstet. So werden nicht nur junge Talente, sondern mit Torwart Marcel Kindler (Altona 93), Innenverteidiger Tim Petersen (VfB Oldenburg) und Mittelstürmer Danijel Suntic (SV Halstenbek-Rellingen) auch Spieler mit höherklassiger Erfahrung künftig für den SV Lurup die Stiefel schnüren.
Beim FC Teutonia strebt Liborio Mazzagatti erneut den Klassenerhalt an. Der neue
Coach, der dieses Ziel mit Bezirksligaabsteiger BSV 19 zuletzt verpasste, steht vor keiner leichten Aufgabe, auch wenn Liga-Obmann Marc Hartmann gar von einem Platz in der oberen Tabellenhälfte träumt. Immerhin konnte mit Keeper Semir Svraka (zuletzt TBS Pinneberg) ein erfahrener Schlussmann verpflichtet werden, der für die Kreuzkichler zum Rückhalt werden könnte.
Auch der SV Eidelstedt, der nach drei Jahren unter Trainer Jogi Meyer die Rückkehr in die Landesliga schaffte, möchte die Klasse halten. Der Coach setzt dabei auf seinen torhungrigen Angriff (75 Treffer im Aufstiegsjahr) und eine stabile Abwehr. Um das Niveau weiter zu verbessern und den Konkurrenzkampf zu beleben, wurden sieben Neuzugänge verpflichtet.
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